Geschichte zum Weiterschreiben

  • Textprojekt
    TEXTPROJEKT - Die Idee: Gemeinsam (eine) Geschichte(n) schreiben. Bisher beteiligen sich vier Autoren. Auch mit einer selbst erstellte Grafik wurde die Story schon beschenkt. Unser erster Versuch bedient sich einer Ageplay-Kulisse. Jeder bisherige Teil stammt von einem eigenem Autor. Lust an der gemeinsam geschriebenen Story mit zu wirken?

    Die Kulisse

    Hallo zusammen, ich habe mir mal ein paar Gedanken über die Rahmenbedingungen einer Geschichte gemacht:

    Das Szenario spielt in einer recht großen und wohlhabenden evangelikalen Kirchengemeinde in Deutschland. Die Mitglieder unterstützen sich privat und beruflich untereinander und bringen sich entsprechend in die Gemeinde ein. Es gibt kostenlose Kinderbetreuung, Nachhilfe, Spiel und Sportangebote, Jugendtreffs usw.

    Die Vernetzung der Mitglieder erfolgt über eine Smartphone-App, die VFEC-App (Verbindung freier evangelikaler Christen). In dieser App gibt es Verschiedene Funktionen, die je na Status freigeschaltet werden. Grundsätzlich gibt es 3 Einstufungen der Mitglieder: K für Kind; J Jugendlicher und E Erwachsener. So kann ein Kind das Schloss zum Spiel- oder Sportplatz öffnen, indem es den Barcode am Schloss einscannt und anschließend einen Zahlencode aufs Smartphone bekommt um mit diesem das Schloss zu öffnen. Oder ein Computerspiel im Medienraum Freischalten (altersgerecht), den PC benutzen, einen Ball aus dem Ballraum holen……

    Diese App hat auch die Funktion, Vergehen der Kinder und Jugendlichen zu erfassen
    alles lesen
    - Ergänzungen der Hintergrundstory sind natürlich willkommen

    So und nun Feuer frei für alle, die daraus eine Geschichte kreieren wollen. Ich stelle mir vor, dass der Beginn der Geschichte der Tag ist, an dem er die App bekommt.

    FORTSETZUNG TEIL 1 Leseprobe

    Ben ist von der Schule Heim gekommen. Gestern und schon im Verlauf der letzten Tage hat Mutter dem Sohn alles Erklärt. Alles versucht ihren Jungen auf das neue Leben einzustellen. Ben hat auch das meiste verstanden. Sich Notizen gemacht. Und schliesslich gibt es ja auch noch das Handbuch der Regeln.

    Ben ist sich nicht ganz sicher was er jetzt, ausser natürlich dem Hausaufgaben machen zu Tun hat. Das er das Abendessen noch nach Mutters Anweisungen welche schriftlich auf dem Küchentisch Liegen vorzubereiten hat ist dem Untersetzten-klein-wüchsig-Buben bekannt.

    Beim kurzen Überfliegen des Regelbuches Übersieht er aber etwas Grundsätzlich wichtiges. Er sucht nach dem Teil Hausanzug. Früher hatte er sich in seinen Jeans und Hausschuhen immer Wohl Gefühlt und das auch so Tragen dürfen. Von seiner Mutter ist er Natürlich über die Neuerung Aufmerksam gemacht worden. Jetzt schaut er sich aber nach Freizeit um. Hausaufgaben hat er heute keine. Und somit Freizeit bis er eben die Küchenarbeit erledigen muss. Auch das dauert nicht Lange und so will er eben wissen was er Darf. Ob er beispielesweise raus darf ohne Erlaubnis. Also ohne das er gefragt hat. Er will wissen wie viel Selbststänigkeit er als 14 jähriger mit dem Status J. hat ....
    weiter lesen (21 Seiten als PDF-Download)

    FORTSETZUNG Teil 2 - Leseprobe

    Als Ben am nächsten Morgen aufwachte, schmerzte sein Huntern noch sehr stark. Er hatte schlecht geschlafen und schämte sich noch immer bei der Vorstellung, wie er von Frau Gernig verhauen wurde.


    Ben ging in die Küche und setzte sich an auf den Holzstuhl und verzog dabei leicht das Gesicht, weil der Po auf der harten Sitzfläche noch weh tat. Seine Mutter bemerkte dies und meinte „ nah das war Dir wohl eine Lektion, die Du hoffentlich gelernt hast“. „ Mama ich finde es nicht fair von anderen Frauen bestraft zu werden. Kannst Du es nicht machen wie Früher?“ fragte Ben „Nein, das ist nicht möglich, da wir hier in einer Gemeinschaft leben wo es diese Regeln vorgeschrieben sind und denke daran, ich habe durch den Pastor eine gute Arbeit bekommen um mit Dir hier zu leben. Du musst nur lernen gehorsam zu sein und dann ist alles gut“ erwiderte seine Mutter Ben seufzte und fing an sein Toaste zu essen.

    Als seine Mutter das Haus verließ ermahnte sie Ben bitte pünktlich nach dem Fußballtraining nach Hause zukommen.
    Der Tag in der Schule verlief ohne weitere Auffälligkeiten und Ben hatte schon kaum noch Schwierigkeiten sie auf den harten Stühlen zu setzen.

    Nach der Schule ging Ben zum Fußballtraining und hatte viel Spaß dabei. Er schämte sich nur ein wenig das in der kurzen Turnhose die Striemen und flecken noch leicht sichtbar waren von der gestrigen Tracht Prügel.
    weiterlesen (6 Seiten als PDF- Download)


    Futurama

    Eine Generation später ...

    Ben feierte heute seinen 40. Geburtstag. Nach wie vor Mitglied seiner Gemeinde und

    im entsprechenden Status, was das Kontrollprogramm auf seinem Smartphone betraf. Aber mit der technischen Weiterentwicklung war dieses Instrument nicht mehr der ausschlaggebende Teil seiner Überwachung ... es gab jetzt sehr viel effizientere Methoden ... und auch grundlegend überarbeitete Gesetze in der Gemeinde.

    Seit 15 Jahren war er nun mit seiner Frau, Anna, verheiratet und hatte hierbei viel gelernt und gelitten. Denn Anna hatte den Status einer „Freien“! Sowohl Frauen als auch Männer der Gemeinde konnten sich diesen Status entweder erkaufen als auch erwerben. Letzteres beispielsweise durch das artgerechte Erziehen von wenigstens 5 Kindern. Das mussten nicht unbedingt nur die eigenen Kinder sein.

    Es gab in der Gemeinde zwei Kindergärten, in denen Erziehungsarbeit ehrenamtlich geleistet werden konnte. Hinzu kam noch eine behördliche Umerziehungsanstalt für Jugendliche und letztendlich das Ehrenamt eines bestellten Vollstreckers .....
    weiterlesen PDF - Noch nicht eingestellt



    Selbstverständlich können noch weitere Geschichten und Kulissen parallel im Forum Schrift & Text erschaffen werden.

    Über den Autor

    - Team

    239 mal gelesen

Kommentare 0