Landkarte der devoten Seele vs. Liebeserklärung an submissive Frauen

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  • Der Zauber Devotion
    Aber: Was bedeutet "dominant"? und was "devot"? Sind nicht Persönlichkeitsmerkmale etwas anderes, als dass was wir einen Teil unserer Neigung beschreiben?

    Liebeserklärung an submissive Frauen

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    Die Frauen, die wir lieben

    Wenn du wirklich eine Frau dominieren und besitzen willst, musst du sie verstehen. Natürlich ist jeder Mensch einzigartig, aber bestimmte Dinge habe ich bei den submissiven Frauen, die ich kannte, wieder und wieder gesehen. Ein tiefes Bedürfnis, zu gefallen, treibt sie an.

    Wenn du eine „vanilla“ Frau frägst, was tun, wird sie manchmal antworten „Was immer du willst“. Das ist einfach nur nervig. Wie auch immer, du musst verstehen, was diese Phrase, ausgesprochen von einer Submissiven, bedeutet. Mehr als irgend etwas sonst auf der Welt hat sie das Bedürfnis, dich zufrieden zu stellen. Welche Pläne oder Ideen sie auch vorbereitet haben mag, wenn sie dich glücklich machen kann, wird sie das mehr erfüllen als alles, was sie für sich selbst geplant hatte.

    Du musst begreifen, was das bedeutet. Diese Eigenschaft kann sehr leicht missbraucht werden. Jede unterwürfige Frau, die ich jemals persönlich kennen lernte, erlebte eine Reihe von Beziehungen, in denen sie ausgenutzt wurde. Sie gibt und gibt, die Männer nehmen und nehmen. Es wird schamlos ausgenutzt.
    Schwache Männer mit Selbstwert-Themen fühlen sich oft magisch angezogen von diesen Frauen, was das Problem potenziert. Es braucht enorme Stärke und Erfahrung, von solch einer Frau zu nehmen (es ist ihr ein Bedürfnis, zu geben), ohne sie zu missbrauchen.

    Deine Aufgabe ist, all ihre Liebe und Zuneigung und Aufmerksamkeit einzusaugen. Ihr zu helfen, Wege zu finden, wie sie dir noch mehr gefallen kann, während du sie unterstützt und sie als Person stärkst. Dazu braucht es Weisheit, Erfahrung und, so glaube ich, ein gewisses Alter. Ich kann mir einfach keinen 20-jährigen Typ als erfolgreichen „Dom“ in irgendeinem Sinne des Wortes vorstellen.

    Wenn du sie findest, wird sie sehr wahrscheinlich Ereignisse in ihrer Vergangenheit haben, auf die sie nicht stolz ist. Und du eventuell auch nicht. Das spielt keine Rolle. Du solltest sie akzeptieren, genau so, wie sie ist, mit all ihren Schwächen, Unperfektheiten und Fehlern. Und du solltest ihr diese niemals vorhalten. Wenn du wert bist, diese Aufgabe zu übernehmen, wird sie durch ihre Beziehung zu dir transformiert werden … fast eine alchemistische Verwandlung.
    … „zu Gold werden“ ist eigentlich eine Metapher für Transformation, wusstest du das? Es ging immer darum, das Gewöhnliche und das Gebrochene umzuwandeln in etwas
    Aussergewöhnliches.

    Wenn du sie nicht akzeptieren kannst, kannst du sie nicht haben. Sie muss merken und darauf vertrauen können, dass du nicht so bist wie die Menschen, die sie in der Vergangenheit verletzten. Sie hat komplexe Abwehrmechanismen entwickelt, um mit der Situation umzugehen. Wenn du sie besitzen willst, musst du diese Selbstschutzstratgien bei ihr abbauen. Das braucht Zeit, Liebe und Durchhaltevermögen. Tust du es nicht, wird deine Beziehung Augenwischerei sei, denn sie gehört dir nicht. Du besitzt nur die Maske, die sie trägt, um sich vor der Aussenwelt zu schützen.

    Sie wird naturgemäss ihre Bedürfnisse den deinen unterordnen. Meiner Meinung nach hast du die ehrenhafte Verantwortung, diese Frau aufzubauen und als Person zu stärken. Nochmals: Besser, du hast die Weisheit und die Erfahrung, um dies zu tun. Wenn nicht, findet euren Weg zusammen, aber sei ehrlich zu ihr. Sage, dass du ihr nicht geben kannst, was sie braucht.
    Übrigens, eine kleine Ergänzung: nicht jede Submissive ist eine Masochistin… Oft sind sie es, aber nicht immer. Neue und Möchtegern Doms sollten das beherzigen, denn wenn sie meint, du hast das Bedürfnis, sie zu schlagen, wird sie nicht nein sagen. Sogar dann nicht, wenn sie es selbst nicht möchte.

    Wenn du diese eine Frau findest, die dir wirklich etwas bedeutet, musst du meines Erachtens einiges investieren, bis du verstehst, wie sie tickt. Das ist aufwändig. Mein Mädchen, beispielsweise, konnte anfangs die Frage „Was willst du?“ buchstäblich nicht beantworten. Sie konnte schlicht nicht antworten. Du machst dir vielleicht keine Vorstellung, wie schwierig solch eine Frage für eine von Natur aus devote Frau sein kann. Aber du musst sie lehren, wie sie damit umgehen kann und ihr zeigen, wie sie bestimmte Fragen konkret beantworten kann.
    Vor allen Dingen, das ist wichtiger als alles andere: Sei ehrlich mit ihr. In einer Beziehung wie dieser, ist Vertrauen die eine Sache, welche nicht wieder erlangt werden kann, ist es erst einmal zerstört. Wenn du es beschädigst, hast du verloren. Du solltest dir auch bewusst sein, dass die meisten dieser Frauen (gemäss meiner Erfahrung) einen übernatürlichen sechsten Sinn besitzen. Sie lesen deine gesamte Kommunikation auf jeder Ebene. Lüg‘ sie nicht an. Das ist es nicht wert. Wenn sie dich ein einziges Mal dabei erwischen, wirst du auf dem selben Stapel wie die „Männer, die sie verletzt haben“ landen und sie wird dir nie mehr wirklich vertrauen können.

    Es gibt keine Krise und keine Reue vergleichbar mit dem was geschieht, wenn du eine dieser Frauen verletzt oder enttäuschst. Stelle sicher, dass dir die Verantwortung klar ist, welche du übernimmst, wenn du eine solche Beziehung eingehst.
    Andererseits sind devote Frauen fähig auf einem Level zu lieben, dass du wahrscheinlich nicht Mal ansatzweise nachvollziehen kannst. Lass‘ es mich nochmals klar und deutlich sagen: Du hast eine gewaltige, profunde und heilige Verantwortung für und gegenüber dieser Frau. Nimm‘ das nicht auf die leichte Schulter.
    In diesem Post geht es nicht um Sex. Genau genommen geht es auch in deiner Beziehung zu ihr nicht „um Sex“.


    Ein letzter Punkt. Falls du jemals das Glück haben solltest, eine von Natur aus devote Frau zu treffen, welche an einem Punkt in ihrem Leben ist, an dem sie sich dir hingeben kann. Und wenn du in dir hast, was es braucht, um sie zu beherrschen … nun …. es gibt keine Kraft im Universum wie die, die du dabei bist zu erleben. Sei vorgewarnt, denn du kannst kaum ausreichend vorbereitet sein.
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    Landkarte der devoten Seele

    Orginal
    Viele Frauen sind so: wenn wir Gefühle für einen Mann haben, dann ist unser Verstand permanent damit beschäftigt, an ihn zu denken. Uns fällt ein, welches Buch ihm gefallen könnte, wir schreiben Sehnsuchts-SMS, hinterlassen mit Lippenstift Kussmünder auf Badezimmerspiegeln, verstecken kleine Botschaften in der Arbeitstasche…
    Bei devoten Frauen geht es noch einen Tick weiter: wir verzehren uns danach, uns ganz und gar zu verschenken. Wir wollen unsere Existenz in der seinen auflösen, in seiner Liebe verschmelzen, unser Selbst in seinen Armen verlieren.
    Dieses Ganz und Gar ist wie Feuer: es kann uns verbrennen.
    Trotzdem suchen wir seine Nähe. Es ist in uns, es zieht uns.

    Dann kommt das Leben dazwischen. Und verpasst uns mitunter ein paar saftige Ohrfeigen.
    Männer, die unsere Zuneigung ausnutzen. Gefühls-Bauklötze, die nichts geben. Weil „sie keine Zettelchen-Schreiber sind“. Die sich grinsend zurück lehnen und unsere Zuneigung wie einen Lappen benutzen, mit dem sie ihr bescheuert kleines Selbstwertgefühl genüsslich polieren. Wir hören auf, zu sein, wie wir waren. Werden hart und unnahbar. Manche verwechseln das mit Emanzipation. Der gute Teil ist: Wir werden stark. Der schlechte: wir vergessen, wie wir gemeint waren im Innersten unseres Herzens. Das schlägt sich bei Frauen … nein, nicht auf den Magen. Sondern auf die Orgasmusfähigkeit.

    Sehr mühsame Sache, das. Mit den hochgefahrenen Schutzwallen. Wenn man dabei so angespannt aufpassen muss, nicht zu viele Gefühle frei zu lassen. Die könnten am nächsten Morgen liegen gelassen werden wie gebrauchtes Geschirr, vom Ficker der Nacht.
    Und dann kommt ein Mann. Ein richtiger Mann.

    Er sagt dir, dass er dich liebt. Das wäre gar nicht nötig. Denn du kannst es mit jeder Faser deines Herzens spüren, selbst wenn er stumm wäre.
    Er sagt dir, dass er dich begehrt. Du siehst den Unterschied in seinem Blick, der dunkler wird. Dort kannst du alles lesen. Bist du die Beute? Die Trophäe? Das Lamm seiner sadistischen Leidenschaft? Und bist du etwas oder alles davon, umgeben mit seiner Liebe? Er hat Wünsche, und sexuelle Begehrlichkeiten. Er übernimmt das Ruder. Die Verantwortung. Und sieht es gleichzeitig als seine selbstverständliche Aufgabe an, dich glücklich zu machen in seinen Armen.

    Ein dominanter Mann ist immer ein guter Zuhörer. Er saugt deine Worte und Befindlichkeiten, deine ausgesprochenen Ängste und unbewussten Reaktionen in sich auf, entwirft daraus die Landkarte deiner Seele. Er weiss, wohin er mit dir gehen will. Es ist klar für ihn, dass er sich von dir alles nehmen wird, was er haben möchte. Er wird dich nehmen. Du wirst zu hören bekommen, was seine Wünsche sind. Gleichzeitig bewahrt er sich liebevolle Offenheit deinen Widerständen und Ängsten gegenüber. So reizvoll es ist, von einer Frau alles ungefragt zu nehmen was man haben will: ein dominanter Mann wird ihr niemals etwas entreissen, was sie nicht geben wollte. Das ist Ehrensache. Er ist dominant, kein Vergewaltiger.
    Und sein Fächer an Möglichkeiten ist facettenreich. Er erprobt, wo du dich wohlfühlst, wo er dich weiter führen kann. Es ist seine Leidenschaft, diese Dinge über dich heraus zu finden! Er entdeckt an dir Seiten, die er so noch nicht kannte, und beginnt vielleicht, diese reizvoll zu finden, mit ihnen zu spielen. Auch wenn es so aussieht, als hätte nur einer das Sagen: es ist ein Geben und Nehmen.

    Als Frau fasst du mehr und mehr Vertrauen. Nicht immer wird alles perfekt laufen. Aber du lernst, dass er auch dann da ist und mit dir eine Lösung, einen neuen Weg sucht. Du lernst, dass deine Gefühle wichtig sind für ihn, sehr wichtig. Du lernst, alle Sicherheitsstricke loszulassen, wenn du dich von ihm fesseln lässt. Nicht nur mit Seilen.
    Während des ganzen Prozesses wirst du immer frei sein. Er wird dich über kleine Grenzen schubsen, von denen er vorher sicher ausgemacht hat, dass es dir gut tun wird. Er wird dir alle Zeit der Welt geben.. Du darfst jegliche Achtsamkeit fallen lassen um ihn herum. Du darfst dich nackt zeigen, wirklich nackt. Er wird dich lieben, genau so, wie du bist. Du darfst ganz du selbst sein. Mit allem, was zu dir gehört. Er wird dich niemals auslachen. Oder abschätzig reagieren. Oder deine Schwächen gegen dich verwenden.
    Er wird dich einfach liebevoll an die Hand nehmen, und, während er voraus geht, den Blick nach dir umwenden. Immer.
    Er hat Selbstkontrolle. Und er hat die Situation unter Kontrolle.

    Du wirst dich vollkommen entspannen. Selbst in ungewohnten Situationen kannst du die Dinge ruhig auf dich zukommen lassen. Du musst nicht mehr diskutieren, oder deine Bedenken anbringen. Du weißt, du bist jederzeit in Sicherheit und geborgen bei ihm. Wenn du möchtest, kannst du in einer Situation vollkommen passiv bleiben. Du kannst in dich hinein lauschen und du bist vollkommen frei, nur so zu reagieren, wie es aus deinem Inneren kommt. Keine Zwänge mehr. Gar keine. Offen kannst du annehmen, was er dir offeriert. Er weiss Momente zu nutzen. Er weiss, wann er was tut.

    In diesem wunderbaren Raum kannst du plötzlich fliegen. Du folgst ihm lächelnd an Orte, an die du dich noch nie vorher gewagt hast. Dein Inneres drängt sich ihm entgegen, dein Körper drängt sich ihm entgegen. Noch vor dem eigentlichen Akt, verschmelzen eure Empfindungen miteinander in einem machtvollen Rausch. Seine Wünsche sind deine Wünsche, deine Wünsche sind seine Wünsche. Alles ist untrennbar miteinander vermengt. Ihr tanzt in einem Strudel vollkommen freier, unbändiger und selbstloser Emotionen. Ihr schwebt in Küssen, in Empfangen und Fühlen. Das Tempo erhöht sich, ihr wollt mehr, stärker, intensiver…Eure Körper prallen aufeinander in Lust, es reisst euch den Fluss der Leidenschaft hinab mit immer heftiger werdenden Eruptionen. Nur ihr zwei. Eng umschlungen. Im Taumel der Lust bis zum süssen Finale. Schwitzend und schnaufend liegt ihr dann bei einander. Eins mit allem.
    Ihr habt der Ewigkeit einen Moment gestohlen.



    Zwei wunderschöne Texte. Auf den einen bin ich durch @observer gestossen. Auf den anderen in Folge dessen. Nach anfänglich tiefer Berührtheit stören mich aber einige Dinge. Oder vielleicht treffen sie auch nur bei meinen momentanen Gedankengängen mitten ins Schwarze. Da ich es nicht so mit Begrifflichkeiten habe (nur ein Beispiel weshalb es wünschenswert, würden Lücken von den dafür prädestinierten Mitgliedern geschlossen werden) ist es auch möglich dass ich mich hier zum Löffel mache und einiges durcheinander schmeisse. Vielleicht gibt es ja einen gravierenden Unterschied zwischen "submissiv" und "devot" (werde dazu mal das Forum befragen) und diese Liebeserklärung spricht tatsächliche Merkmale von submissiv an.

    Auch über die Devotion gibt es ja viele Gerüchte die als pauschal gültig hingestellt werden. Und genau die möchte ich hier ansprechen und anschliesend zum Thema machen. Da ich nicht nur für meine Neigung, sondern auch für bestimmte Wesenzüge die mir in die Wiege gelegt wurden keinen passsenderen Begriff gefunden habe; mir im normalen Alltag, sowie innerhalb unserer Kreise besonders bei Frauen ähnliche, Eigenschaften aufgefallen sind möchte ich mein persönliches Erleben der "Devotion" als Neigung und auch als Wesenszug beschreiben. Bei meinem Erleben geht es ganz und gar nicht darum "gefallen zu wollen", die Neigung braucht kein Halsband und das Glück befindet sich auch nicht im Korb dreckiger Wäsche wie mancher angeblicher Kenner schockierender Weise glaubt.
    Über das tiefe Glück und auch darüber was der Verlust dieser Eigenschaft bedeuten kann.
    In Arbeit .. immer ein Stückchen mehr

    Mein Leben war bis vor zwei Jahren trotz aller Widrigkeiten ein für mich "sinnvolles" Leben. Es waren die Kleinigkeiten, die Werte, der Glaube an das Gute dass mich durch all die manchmal schlimmen Jahre getragen haben. Und dieses tiefe Glück dass ich in mir trug wenn ich der Welt etwas Gutes schenken durfte. Viel wichtiger als das eigentlich "Gute" ; die Liebe. Mich für eine Sache zurückzunehmen die vielleicht an anderer Stelle in der Welt etwas Gutes bewirken eine Selbstverständlichkeit. Die Chancen mussten nicht sehr hoch liegen um sie nicht nicht tu ergreifen. Kein Gefühl der Entbehrung sondern das Gefühl das Richtige zu tun. Kein Wort darüber verlieren, eigentlich nicht einmal einen Gedanken (die kommen erst jetzt im Nachhinein) 'sondern einfach Ehrensache. Ein "Danke" hätte mich beschämt - So in etwa kann ich mit dem großen Rahmen der Beschreibung meines Lebensgefühl,meiner Weltsschauung beginnen. Und nein ; ich war nie auf der Suche danach ; bin keinen "Patienten" hinterher gekannt oder einen "gefühlten Auftrag" ... habe mich nirgends aufgedrängt ; war glücklich wenn ich mich zuruckziehen konnte. Ich hatte Dinge die mir keiner nehmen konnte dachte ich...

    Über den Autor

    Die Absicht, niemals zu täuschen, bringt uns in Gefahr, oft getäuscht zu werden.

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