100% Erfolgsquote

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  • Liebe Leserinnen und Leser!

    Heute eine Kopfkino-Geschichte, die als Strafpredigt für einen Neuankömmling gut zu der in Entstehung begriffenen Strafsoftware "Strafe muss sein" passt.
    Die Story stimmt mich bei der Programmierung gut auf das Thema ein... :P





    100% Erfolgsquote

    "Du bist neu hier - und das ist nun deine erste Verfehlung, für die du dich bei mir zu deiner Bestrafung zu melden hast.
    Du hast entgegen der Vorschrift deinen Kleider- und Bücherkasten am festgesetzten Wochentag nicht vollständig ausgeräumt und geputzt.
    Und es war, wie dein Erzieher mir mitteilte, kein Versehen sondern eine bewusste Übertretung - die Strafe wird somit angemessen hart ausfallen.
    Ungehorsam dulde ich hier keinesfalls! Ich bin ganz sicher, dass du dir, wenn ich erst mit dir fertig bin, dieses erste Vergehen sehr gerne erspart hättest!

    Du erhältst für deine Widersetzlichkeit heute erst einmal 25 Hiebe. Und am Sonntag hast du dann einen Übungstag, an dem du, während andere Ausgang haben, deinen Kasten 6 Mal ausräumen, penibel genau säubern und sorgfältigst wieder einordnen wirst. Den Hänge-, den Lege- und den Bücherkasten!
    Nach jedem Aus- und jedem Einräumen rufst du die Aufsicht, die bei perfekter Ausführung die Arbeitsschritte auf deiner Strafkarte abzeichnen wird.
    Arbeite sehr sorgfältig - jeder Fehler wird sofort hart und schmerzhaft bestraft, und du musst die fehlerhafte Runde wiederholen!

    Ich kann mit Stolz behaupten, dass wir bei unserer Erziehung hier bisher eine Erfolgsquote von 100% haben, und auch du wirst garantiert schnell lernen, unsere Regeln einzuhalten.

    Menschen sind verschieden und reagieren unterschiedlich. Deshalb verfolgen wir auch verschiedene Erziehungsansätze.

    Wir merken es immer bereits in den ersten Tagen, welcher Gruppe jemand angehört:
    Einige, wenn auch leider nur wenige Zöglinge verstehen sofort, dass ihnen Disziplin und Ordnung in ihrem Leben hilfreich und nützlich sein werden, entscheiden sich bewusst dafür und erlernen innerhalb von Tagen unter einigen, wenigen Klapsen die wertvollen Fähigkeiten, sich gegenüber der Obrigkeit unterzuordnen und ihr Leben gut zu organisieren. Das erspart ihnen eine Menge an Aufwand und Zeit, die sie für ihren Aufstieg und ihre Karriere nutzen können. Es gibt genügend gute Beispiele aus unserer Anstalt.

    Die meisten Neuankömmlinge empfinden allerdings den Zwang zu Struktur, Arbeit und Gehorsam als widerlich. Doch sie erkennen wenigstens rasch, dass sie ein wesentlich angenehmeres Leben führen können, wenn sie sich den strikten Anordnungen fügen. Ein paar Mal eine Woche lang nicht sitzen zu können, wirkt bei ihnen Wunder. Zuerst ärgern sie sich über den Zwang, doch bald gehorchen sie und nehmen aus unserer Erziehung eine Grundstruktur und den Antrieb zu sinnvoller Betätigung und zur sozialen Eingliederung in ihr Leben mit. Es "passieren" ihnen zwar immer wieder kleine Fehlhandlungen und dafür erhalten sie ihre Strafe - doch insgesamt kann man sie nach kurzer Anlaufzeit sehr gut leiten.

    Dann gibt es noch eine dritte Gruppe, der zum Glück nur wenige angehören. Das sind die, die entweder zu dumm dafür sind, die Zusammenhänge zwischen verdienten Annehmlichkeiten und den hierfür erforderlichen Anstrengungen zu erkennen. Oder diejenigen, die bewusst Widerstand leisten, jede Autorität in Frage stellen und dagegen rebellieren. Da hilft kein gutes Zureden, diese Zöglinge sind Argumenten gegenüber nicht zugänglich. Sie werden deshalb bei uns richtig dressiert.
    Jede erhält einen Wärter, der sie vorerst Tag und Nacht überall hin begleitet - selbst aufs Klo. Jede Bewegung wird kontrolliert, korrigiert, eingedrillt und eingebläut. Zähne putzen, waschen, Po abwischen, Tischmanieren, Arbeit, Höflichkeit - alles, was von unseren Regeln erfasst ist, wird systematisch eintrainiert. Das ist für uns leider aufwendig und für den Zögling schmerzhaft. Oft ist sie bereits nach den ersten zwei Tagen so wund, dass sie weder sitzen noch liegen kann. Doch nach etwa einem Monat ist sie dann soweit, dass die eingeübten Verhaltensweisen fester Bestandteil ihres Lebens geworden sind. Das betrifft aber nur die Grunderziehung - in den anderen Lebensbereichen bleibt der Zögling frei in ihren Entscheidungen.

    In der dritten, widerspenstigen Gruppe, gibt es auch noch solche, die es sogar wagen, Aufruhr zu stiften.
    Davor möchte ich dich besonders warnen. Wer selbst meutert oder andere dabei unterstützt, sabotiert hier die gesamte Ausbildung. Wir sorgen deshalb dafür, dass er garantiert keine Freude daran hat. Dazu gibt es einige speziell dafür reservierte Strafen, die so schlimm sind, dass bisher keine einzige ein zweites Mal zur Anwendung kommen musste.

    Ich denke aber, du bist vernünftig und erkennst den Nutzen einer strengen Erziehung für dein ganzes weiteres Leben. Wir werden ja sehen, wie die erste Bestrafung bei dir wirkt. Die meisten lernen schnell.

    Zieh dich ganz aus und lege dich dort über den Prügelbock. Du wirst gleich erfahren, wie die Antwort auf deinen Ungehorsam hier schmeckt!"





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    Weitere zum Thema passende Storys gibt es in meinen Büchern:

    DasInternat - Erziehung für Erwachsene
    Strenge Zucht für Lena: Das Internat für Erwachsenen II

    Über den Autor

    1.279 mal gelesen

Kommentare 5

  • ginny -

    Die Story ist sehr gut. Gibt es die Software Strafe muss sein bereits?

    • HerbertM -

      Ist im Entstehen. Es gibt bereits den Teil, wo ein Straf-Script generiert wird (aber noch nicht vollständig). Darin sind die (zufällig aus Textbausteinen generierten) Straftexte enthalten, die für die Delikte verhängten Strafen (Zeitstrafen, wie Eckestehen, wo das Programm dann das Ende verkündet, zufällig aus einem Bereich von - bis festgelegte Anzahl von Hieben, die man erhält (oder sich selbst geben muss), es wird auch angesagte Hiebe geben, wo das Programm die Schläge einzeln (in etwas unregelmäßigen Intervallen) vorzählt).
      Es gibt auch bereits die sich öffnende Direktionstür (Bild siehe Artikel), wo man sich zur Bestrafung einfinden muss und wo einen ängstigende Geräusche wie Peitschenhiebe, Schreie, das Quietschen der Kerkertür, die Bestrafung anderer Zöglinge,... erwarten.
      Derzeit arbeite ich an dem Teil, der den Text des Scripts spricht und die Aktionen darin (Zeitstrafe, Schläge vorzählen, warten, bis die Hiebe verabreicht sind, Willkomm, Abschied,...) steuert.
      Es wird wohl noch 2 bis 3 Wochen dauern, bis eine erste Version zum Testen vorgestellt werden kann.

    • ginny -

      Klingt gut, freue mich schon auf das Programm.

  • HerbertM -

    Ja, die Story charakterisiert eben ein strenges Internat, in dem man bereits zu Beginn hart durchgreift, schon den ersten Ungehorsam sofort streng bestraft und Widerstand gar nicht erst aufkommen lässt. Ob man das nun gut oder schlecht findet, kann ja der Leser / die Leserin für sich selbst entscheiden... ;) Und auch, ob sie / er dort gerne ErzieherIn wäre - oder vielleicht auch Zögling ... :winken:

  • Christian -

    Hu - die Ansage vom Direktor / von der Direktorin ist schon sehr heftig! Zum Glück musste ich solch eine Anstalt selbst nie kennenlernen - wenn mir auch gelegentlich eine Erziehung im Internat angedroht wurde. Das Lesen der Geschichte erzeugt aber durchaus ein gewisses Prickeln in mir. ;)