2. Schmerzhafte Wirkungen

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  • In der Artikelserie über Strafstellungen heute "Schmerzhafte Wirkungen" durch Variationen der Stellung.

    Gemeinsam erstellt mit @Frechebiene .

    In Fortsetzung des vorigen Artikels 1. Eckestehen liegt hier der Schwerpunkt auf Standstrafen.
    • Einfaches Stehen ist unangenehm, durch fehlende Umgebungsreize sehr langweilig und eventuell verwirrend.
    • In der Öffentlichkeit ist es zusätzlich beschämend.
    • Zeit geht verloren.
    • Allmählich beginnen Füße und Beine zu brennen und zu schmerzen.
    • Man fragt sich, ob man sich das nicht besser hätte ersparen sollen.
    • Die Strafwirkung setzt ein.


    Varianten werden nun gerne gewählt, um die vom Delinquenten verhassten Unannehmlichkeiten schneller eintreten zu lassen und Schmerzen und damit die Strafwirkung zu erhöhen. Jede Variante hat ihre eigenen, unterschiedlichen Wirkungen.


    Eine kleine Geschichte...
    "Ah - du hast mir doch gesagt, du würdest dich mit deiner Kollegin Lara treffen, um noch ein paar Unklarheiten zu besprechen.
    Doch mir wurde erzählt, deine eng-umschlungene Unterhaltung – das war gar nicht Lara.
    Du lügst mich also dreist an!?
    – –
    Schön, dein Schweigen sagt mir genug!
    Diese Ungeheuerlichkeit wird dir heute - statt deines Kneipenbesuchs – einen schmerzhaften und lehrreichen Nachmittag bescheren! Gerade, weil ich dich beim Schwindeln ja wahrscheinlich nicht jedes Mal erwische, setzt es dann, wenn ich dich dabei ertappe, eine richtig saftige Strafe!

    Jetzt wirst du erst einmal in der Ecke gut über deine Untat nachdenken - und nach einer Stunde erzählst du mir dann alles über deinen frechen Flirt. In allen Details! Und Vorsicht: Wenn das nicht haargenau mit dem übereinstimmt, was ich bereits weiß, bleibst du weiter stehen, und ich frage dich jede Stunde nur einmal, so lange, bis dir deine Tat wieder einfällt und sich aus deiner Erzählung alle Unwahrheiten verflüchtigt haben.

    Und danach werde ich dir dann das Lügen austreiben: Nach guter, alter Sitte erhältst du mit dem Stock 25 Hiebe auf den nackten Arsch. Sehr einprägsam! Ich verspreche dir, dass in den nächsten Tagen Sitzen für dich äußerst unbehaglich sein wird!

    Jetzt kannst du dich schon einmal auf das Versohlen einstimmen und dich eine Stunde lang vor den kommenden Prügeln fürchten. Stell dich mit beiden Füßen dort auf das Blatt A4-Papier. Und für jede Ermahnung beim Stehen oder jede Berührung des Bodens mit dem Fuß setzt es nochmals drei Hiebe extra!

    Auf deinem wunden, verstriemten Hintern sitzend wirst du anschließend 200 Mal schreiben: "Falls ich meine Frau jemals wieder belügen sollte, wird die heutige Strafe dafür verdoppelt!"
    Ich werde dir schon helfen, dass dir so eine Unverschämtheit sobald nicht wieder passiert.

    Also los: Ab in die Ecke! Anlehnen verboten!"



    Varianten
    Bei vielen Strafstellungen gibt es eine Menge an Möglichkeiten zur Abwandlung. Meist ergibt sich dadurch eine Strafverschärfung.
    • Eine besondere Haltung der Arme
    • Die Stellung der Füße
    • Das Halten von Gegenständen
    • Asymmetrische Stellungen
    • ...
    Hier nun einige Variationen, die bei Standstrafen zusätzliche schmerzhafte/unangenehme Wirkungen
    hervorrufen. (1) (Die nummerierten Hinweise finden Sie ganz am Ende).

    Etwa kann befohlen werden,
    1. die Hände auf dem Rücken zu verschränken
    2. die Hände auf dem Kopf zu halten
    3. die Hände im Nacken zu verschränken
    4. mit einer Hand den Mund zuzuhalten
    5. mit den Fingern die Zunge zu halten
    6. die Arme waagrecht nach vorne zu strecken
    7. dabei ein oder mehrere Bücher auf den Händen zu halten
    8. die Arme senkrecht hochzustrecken
    9. dabei ein oder mehrere Bücher mit den Händen zu halten
    10. die Arme senkrecht so nah am Kopf hochzustrecken, dass die Ohren von ihnen berührt werden
    11. die Ohren zu halten (linke Hand linkes Ohr, rechte das rechte - oder auch über Kreuz)
    12. die Arme waagrecht zu den beiden Seiten auszustrecken
    13. dabei auf jeder Hand ein Buch zu halten
    14. mit den Füßen nicht von dem Blatt Papier herunterzusteigen (siehe Bild)
    15. auf einem Sessel zu stehen
    16. (halb)öffentlich zu stehen (5)
    17. mit der Nase eine kleine Münze gegen die Wand zu drücken und halten. Wenn dabei auch noch die Hände am Rücken gefesselt sind, kann man sie unbeaufsichtigt stehen lassen, denn sie kann die Münze auch nicht wieder in Position bringen, falls sie herunterfällt (was selbstverständlich geahndet wird!)
    18. zwischen den Schenkeln (5 und 10 cm oberhalb der Knie) zwei beidseitig angespitzte Bleistifte halten (Bleistiftstrafe) (siehe Bild) .
      Wenn dabei auch noch die Hände am Rücken gefesselt sind, kann man sie unbeaufsichtigt stehen lassen, denn sie kann die Bleistifte auch nicht wieder in Position bringen, falls sie herunterfallen (was selbstverständlich geahndet wird!)
    19. auf einem Bein zu stehen (asymetrische Stellung - siehe Kasten unten)
    20. mit einer Decke über dem Kopf zu stehen (siehe Bild)
    21. an den Türstock gefesselt zu stehen (6)
    22. beim Stehen das Züchtigungsinstrument (Stock, Peitsche,...) zu halten (einfach halten, über dem Kopf, in der Pospalte eingeklemmt,...)
    23. einen schweren Gegenstand zu halten (Stein, Ziegel, größeres Holzstück)
    24. auf einem waagrecht weggestreckten Arm ein Buch zu halten (asymmetrische Stellung - siehe Kasten unten)
    25. beim Stehen zwei Kanister mit Wasser zu halten
    26. mit gespreizten Beinen zu stehen
    27. auch Kombinationen sind möglich, etwa mit gespreizten Beinen stehen und dabei die Arme waagrecht zu den beiden Seiten ausstrecken
    28. Durchsuchungsposition: Beine breit, Füße 80 cm von einander und 80 cm von der Wand entfernt (mit Klebeband die Stellen am Boden markieren - schön außerhalb der Markierung stehen bleiben). Und jetzt die Hände weit auseinander an die Wand. Eine ausgezeichnete Position zum Nachdenken!
    und Vieles mehr.

    In einigen Foren hier gibt es noch weitere Bilder und Texte zu Strafstellungen (7).



    Strafdauer
    (Die Wirkung ist überaus stark von individuellen Faktoren abhängig,
    deshalb sind Zeiten, Anzahl,... nur Anhaltswerte.)

    Die mögliche/sinnvolle Strafzeit dieser Varianten von Standstrafen
    ist stark von der schmerzhaften Arm- / Bein- / Fußstellung sowie von
    zusätzlichen Faktoren (wie z.B. dem zu haltenden Gewicht) abhängig.
    Vorgestreckte oder zu beiden Seiten ausgestreckte
    Arme (ohne zusätzliche Belastung) werden spätestens
    nach 10 Minuten (nahezu) unerträglich, mit einem Zusatzgewicht
    in Form eines Buchs oft schon nach 5 Minuten. (2)

    Alles, was den Platz beschränkt (etwa Stehen auf einem Blatt Papier -
    siehe Bild) oder das Gleichgewicht stört (etwa Stehen auf großen
    Steinen - siehe Artikelbild) oder die Verletzungsgefahr erhöht
    (Stehen auf einem Stuhl - ACHTUNG: Hohe Absturz- und
    Verletzungsgefahr! - erfordert zusätzliche Konzentration und
    Muskelanspannung zum Halten des Gleichgewichts und ermüdet schneller.

    Punktueller Druck, etwa harte Erbsen, Steinchen,..., erzeugt rasch Schmerzen
    in den Fußsohlen und danach Verspannungen der Haltemuskulatur.

    Jede zusätzlich erforderliche Muskelanspannung beschleunigt die Ermüdung.

    Fesselung macht eine Abwehr von Insekten oder das Bekämpfen von Juckreiz
    zusätzlich unmöglich.

    Das Halten einer Münze mit der Nase an der Wand oder das Halten von zwei
    Bleistiften mit den Schenkeln (siehe Bild) ist zusätzlich anstrengend.
    Dies sind selbstkontrollierende Maßnahmen: Wenn man dem Sub die Hände
    hinter dem Rücken eng zusammenbindet, kann er weder Münze noch Bleistifte
    wieder richtig platzieren, falls sie herunterfallen. Man kann ihn dann die
    Strafzeit über allein lassen (was für viele eine zusätzliche Verschärfung
    darstellt) und zum Schluss trotzdem gut kontrollieren, ob er die Strafe
    ordnungsgemäß ausgeführt hat (8).

    Grundsätzlich kann man mit einiger Erfahrung die Wirkung der Strafe
    am Gesichtsausdruck, dem Jammern und den Versprechungen der
    Delinquentin abschätzen. Außerdem besteht ja auch die Möglichkeit
    eines Selbstversuchs, um die erforderliche Länge der Strafe gut
    bemessen zu lernen. ;)

    Auf Grund der Vielfalt der Strafstellungen und ihrer Varianten merkt
    man sich nicht leicht die Auswirkungen jeder einzelnen.
    Ein gutes Bild erhält man im Lauf der Zeit, wenn man sich pro Stellung
    und Variante notiert, in welchen Körperteilen Schmerzen auftraten,
    nach wie vielen Minuten man an einen Abbruch zu denken begann,
    und wann man dann tatsächlich abbrechen musste.
    Sie werden schnell merken, dass bei vielen Positionen meist
    bereits wenige Minuten genug sind!

    Für echte normale Strafen sollte man für die Strafzeit einen Wert
    zwischen unbequem und unerträglich wählen, für schwere Strafen
    auch darüber – zum Verschieben der Grenze muss man dann eben
    bei Bedarf mit Stock oder Peitsche nachhelfen.

    Wenn die Delinquentin nicht weiß, wie lange die schmerzvolle Stellung noch
    eingehalten werden muss, verschärft das die Strafe.
    Dazu kann man auch einen Wecker verwenden, der so platziert wird,
    dass sie ihn nicht sehen kann.


    Stehen auf Blatt Papier

    Bleistiftstrafe


    Sicher ist sicher
    Hier gibt es jeweils Hinweise zu Gefahren und Vorsichtsmaßnahmen.
    Standstrafen sind für gesunde Menschen und für nicht zu lange Zeit relativ ungefährlich.
    Stehen auf einem Stuhl hingegen ist durchaus gefährlich!
    Bei einer Decke über dem Kopf auf genügend Luft achten. Bei einer Kapuze muss
    der Stoff gut luftdurchlässig ist. KEIN Plastiksack!
    Hitze, Kälte, Regen, Schnee, Wind, Sonne erzeugen ohne ausreichenden Schutz
    rasch gesundheitliche Gefahren.




    Asymmetrische Stellungen

    Asymmetrische Strafstellungen sind solche, die die beiden Körperseiten, die beiden Beine, die beiden Arme,… unterschiedlich stark belasten.
    Es gibt auch davon eine ganze Menge... (3)

    Asymmetrische Stellungen – da fällt einem als erstes ein: Einseitige Belastung / Körperverformung: Am besten, bei der Hälfte der Strafzeit wechseln.
    Genau das ist (üblicherweise) NICHT erlaubt! Die Stellung ist auf der Seite, auf der sie begonnen wurde, auch bis zum Ende der Strafzeit durchzuhalten. Das macht diese Stellungen gleich noch um Einiges anspruchsvoller (und unangenehmer).
    Falls man nicht durch wiederholte einseitige Anwendung Muskeln, Gelenke,… stark einseitig fordern und womöglich die Trainee „schief“ werden lassen möchte, sollte man dann beim nächsten Mal die Stellung seitenverkehrt anwenden.

    Auf einem Bein
    Die einfachste asymmetrische Stellung ist wohl das Stehen auf einem Bein.
    Auch da gibt es eine Reihe von Varianten, etwa
    • frei auf einem Bein Stehen, mit beiden Armen zur Seite;
    • Stehen mit den Händen an der Wand (keine zusätzliche Herausforderung bezüglich Gleichgewicht, dennoch bald anspruchsvoll);
    • die Hände halten die Ohren;
    • das Bein statt hinten vorne hochheben,…



    Die Zeit, bis die Stellung unangenehm wird, ist gegenüber normalem Stehen sehr stark verkürzt. Je nach Variante ist das Halten des Gleichgewichts schwierig und erfordert eine Menge an zusätzlicher Kraftanstrengung. Durch die ausschließliche Belastung des einen Fußes mit dem gesamten Körpergewicht dauert es nur wenige Minuten, bis Schmerzen einsetzen.
    Asymmetrische Stellungen sind psychologisch unangenehm, denn sie verhindern einen Belastungsausgleich zwischen den beiden Körperseiten;
    und sie erzeugen durch einseitige Belastungen oft entsprechend früher und heftigere Schmerzen als andere Strafstellungen. (4)



    Von damals bis heute
    Historische Betrachtungen zu Standstrafen-Varianten
    • In der Schule: Stehen auf einem Bein
    • stehen auf einem Stuhl
    • Bleistiftstrafe (siehe Bild)
    • Arme vor-, zur Seite oder hochstrecken
    • Fingerpranger in der Kirche (ein versperrbares Gerät,
      das einen Finger so festhielt, dass der Bestrafte davor
      stehen bleiben musste, ohne weggehen oder sich
      niedersetzen zu können) (siehe Bild)
    • Prangerstehen mit Fesselung der Hände im Pranger
    • Sogenannte Feldstrafe Nr. 1 (Field Punishment No. 1) -
      öffentliches Stehen mehrere Tage hintereinander für
      jeweils mehrere Stunden (siehe Bild)


    Fingerpranger

    Field Punishment No. 1

    Decke über Kopf An den Türstock gefesselt/ Türstockpranger (6)


    Hinweise
    (1) Die Nummerierung der Strafen wurde gewählt, um etwa mittels Multiwürfel eine einfache Zufallswahl aus diesen Möglichkeiten treffen zu können.
    (2) Es wird (sehr glaubhaft) berichtet, dass Gefangene als Strafe in Hockstellung die Arme für 2 Stunden waagrecht vorhalten mussten - fast unvorstellbar.
    (3) In meinem Buch "Das Internat - Erziehung für Erwachsene" wird das Halten einer vollen Kaffeekanne mit ausgestrecktem Arm als Strafstellung eingesetzt.
    (4) Asymmetrische Strafstellungen werden auch in meinen Blogartikeln beschrieben
    Das war doch verboten! ("Der Königin servieren") und Drei Strafstellungen ("Auf einem Bein", "Militärhocke", "Schere")
    (5) Blogartikel Sichtbare Strafen I (Die Unbekannte)
    (6) Blogartikel Standstrafe / Türstockpranger
    (7) In einigen Foren hier gibt es Bilder und Texte zu "Ergänzenden Strafen"/"Zusatzstrafen", z.B.
    ergänzende Strafen rund ums Spanking oder
    Zusatzstrafen/Strafverschärfungen
    (8) Zur selbstkontrollierenden "Bleistiftstrafe" ist ein eigener Artikel geplant.




    __________________________
    Manche dieser Varianten sind auch bei anderen Strafstellungen wirkungsvoll einsetzbar
    (und außerdem gibt es für die meisten Stellungen auch noch spezifische Abänderungen).

    (Die Serie wird fortgesetzt. Demnächst geplant: "Sitzstrafen 1").

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    1.380 mal gelesen

Kommentare 22

  • Birchington-uk -

    Wie wäre es auf einem Bein zu stehen und ein Hand auf dem Kopf zu halten? :)

  • Yolandi -

    Die Bleistiftstrafe sieht sehr anstrengend aus :(

    Das Blatt Papier hat wohl "nur" den Zweck dass man sich bemühen muss auf der Fläche stehen zu bleiben. (?)

    Den Fingerpranger gab es wirklich?
    Danke Euch beiden für den tollen Artikel.

    • HerbertM -

      Ja, anstrengend und schmerzhaft.
      Sehr rasch fühlt es sich an, als ob sich die Bleistiftspitzen durch Haut und Schenkel bohren.
      Denn drückt man zu schwach, fallen die Bleistifte herunter.
      Es kommt demnächst eine Geschichte dazu - ist bereits im Entstehen. :)
      Bleistiftstrafe, Fingerpranger,... - alles echt! :D

    • Frechebiene -

      Ich dachte,beides ist eher harmlos.... auf einem Blatt Papier... na man steht da halt. Aber du konzentrierst dich ob du willst oder nicht darauf, nicht daneben zu treten, allein das macht es anstrengend und schwieriger. Und Bleistift? Hab ja Polster ;) Aber man ist so darauf bedacht nicht zu fest zu drücken, um Schmerz zu vermeiden und doch, damit keiner herunterfällt. Einer ginge noch aber zwei übereinander... Puh! Das ist ganz schnell unangenehm und strengt auch die Oberschenkel nach einer Weile sehr an!

    • Yolandi -

      Der psychologische Effekt gefällt mir sehr sehr gut. :)

      Ich berichte gerne nachdem ich das (natürlich bei anderen) getestet habe . :D

    • Frechebiene -

      Nun, wenn du aufmerksam gelesen hast, hast du sicher bemerkt, dass Herbert zu einem SELBSTVERSUCH rät, dabei kann man hervorragend die Wirkung testen und vor allem auch, wie lange man das jemandem zumuten will. Also los, es gibt bestimmt auch in deinem Haushalt 2 Bleistifte :P und dann berichte hier!

    • Yolandi -

      Ich hab so langsam das Gefühl in dir schlummert die perfekte Domse :D