Kniestrafen

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  • Liebe Leserinnen, liebe Leser!

    Die bisherigen Artikel über Strafstellungen.

    7. Sitzstrafen 3
    6. Sitzstrafen 2
    5. Nebenwirkungen: Strafstellungen können auch eingebaute Restriktionen beinhalten
    4. Sitzstrafen 1
    3. Die Bleistiftstrafe: Eine sehr unangenehme Standstrafe
    2. Schmerzhafte Wirkungen: Variationen von Standstrafen
    1. Eckestehen


    Heute berichte ich - wieder gemeinsam mit @Frechebiene - über einige Kniestrafen.
    Auch Tanja hat ein Bild bereitgestellt.





    Warnhinweis
    Selbstfesselung ist gefährlich!
    Überlegen Sie, was alles schiefgehen kann und sorgen Sie vor!
    Sorgen Sie auch IMMER für zusätzliche Sicherheit, etwa Bekannte
    mit Schlüssel, die SICHER nach nicht allzu langer Zeit vorbeischauen.






    Kniestrafen

    Kniestrafen waren immer schon beliebt, denn zusätzlich zu der auch bei Standstrafen auftretenden Langeweile,
    dem Zeitverlust und den zunehmenden Schmerzen wirkt hier auch noch die Demütigung durch diese Unterwerfungsgeste.
    Vor jemandem knien zu müssen, ist ja buchstäblich eine Erniedrigung und wurde auch stets als schmachvoll betrachtet,
    sofern es nicht vor eindeutig höherstehenden Personen erfolgte.

    Die/der Bestrafte wird gefügig gemacht und zu einem "Kniefall" gezwungen, der ihr ihre geringe Wertigkeit bewusst macht
    und zusätzlich Scham bei ihr auslöst.
    1. Knien in der Ecke.
      Die übliche Kniestrafe. In der Ecke gibt es nichts zu sehen und keinerlei Ablenkung -
      die Bestrafte ist mit ihren Gedanken allein, die sich meist zunehmend mit dem Delikt,
      den Schmerzen der Strafe und den noch folgenden Konsequenzen beschäftigen (sollen).
    2. Mit angehobenen Füßen (siehe Bild).
      Dazu muss man den richtigen Abstand wählen: Mit den Händen hinter dem Kopf sollte
      sich die Delinquentin mit den Ellbogen an den Wänden abstützen können,
      und die Knie sollten sich dabei so weit weg von der Ecke befinden,
      dass sie die Füße gut abheben kann.
      Das ist anstrengender und schmerzhafter, da der Belastungspunkt an den Knien unangenehm
      verschoben ist.
      Falls die Füße den Boden berühren, wird die Delinquentin üblicherweise mittels einiger
      aufmunternder Hiebe zum neuerlichen Anheben der Füße gezwungen, und die Strafzeit
      beginnt wieder von Neuem.

      Dazu gibt es unten eine passende Geschichte.
    3. Knien mit den Armen vorgestreckt, mit oder ohne Buch (siehe Bild). (1)
      Die Arme beginnen üblicherweise früher zu schmerzen als die Knie.
      Man kann deshalb auch eine Stunde lang Knien verordnen, und dann
      anschließend 10 Minuten mit vorgestreckten Armen oder 5 Minuten
      mit dem Halten eines Buchs .

    4. Knien mit den Armen seitlich ausgestreckt / plus Bücher-Halten (siehe Bild).
      Hier wird die effektive Bestrafung durch Knien auf Erbsen plus dem
      seitlichem Halten zweier Büchern bewirkt.


    5. Arme hoch (eventuell mit Halten des Züchtigung-Instruments) (siehe Bild).

    6. Knien auf Reis (siehe Bild).




    7. Knien auf Erbsen (siehe Bild).



    8. Knien auf Kirschkernen (siehe Bild)




    9. Knien auf einem Stock (siehe Bild). (Die schmerzhafte Wirkung ist durchaus
      vergleichbar mit dem Knien auf einem Holzscheit, wenngleich dort
      zusätzlich noch die Instabilität eine Verschärfung bedeuten kann)


    10. Knien auf einem Kochlöffel (siehe Bild).


    11. Knien auf dem Strafgitter (siehe Bild).


    12. Knien auf einem Knie.
      Asymmetrische Stellung, dadurch wesentlich unangenehmer als normales Knien.
      Das Knie darf während der Bestrafung nicht gewechselt werden
      (doch beim nächsten Mal, sollte das andere Knie verwendet werden).
    13. Schere (siehe Bild).
      Knien auf einem Knie, sitzen auf dieser Ferse.
      Unter dem Knie kann zur Verschärfung auch Kies liegen.
      Die Hand derselben Seite hält das Ohr.
      Das andere Bein ist rechtwinkelig weggestreckt,
      der Arm dieser Seite ist seitlich waagrecht ausgestreckt zu halten.
      Asymmetrische Stellung, kein Seitenwechsel während der Bestrafung.



    14. Kniestand (Fesselung, sodass man knien muss) (siehe Bild). (2)





    15. Fesselung in Momo-Shibari-Stellung (siehe Bild).

    16. Knien auf beweglichem Untergrund, Rollbrettern oder ähnlichem,
      wo man noch zusätzlich die Kraft aufbringen muss,
      die Knie zusammenzuhalten (siehe Bild).



    17. Knien mit einem Buch (oder etwa einem Schachspiel) auf dem Boden
      zwischen den Knien, die dadurch gespreizt gehalten werden
      müssen (siehe Bild).


    18. Auf Knien gehen.
      Auf hartem Boden mit unbedeckten Knien und ohne
      Einsatz der Hände je nach Bodenbeschaffenheit
      bereits nach kurzer Zeit sehr schmerzhaft.
      Man kann die Delinquentin einen Abend lang auf Knien
      verbringen lassen. Aufstehen und Niedersetzen verboten.
      Alles wird im Knien ausgeführt. Essen holen, Essen, Hausarbeit,...



    __________________________________

    (1) Siehe Blog-Artikel Ein einprägsamer Nachmittag
    (2) Siehe Blog-Artikel Kniestand selbst gemacht und Kniestand selbst gemacht 2





    Ein neuer Anfang
    Als Marlene nach Hause kommt, macht sie ihr erster Blick in ihr Wohnzimmer so richtig wütend:
    „So eine Schweinerei! Hier sieht es ja aus wie in einem Lager:
    Bücher auf dem Boden, Rechnungen und Briefe liegen herum, die halbe Buchhaltung ist verstreut.
    Also, jetzt ist es wirklich genug! Solch eine Schlamperei!
    Marlene!!“

    Sie zieht ihre Schuhe aus und ertappt sich dabei, wie sie sie in die Ecke schleudern möchte.
    „Oh,“ murmelt sie und stellt sie nun doch ordentlich an die Wand.

    „Jetzt sieh dir deine Stümpfe an – du hast offenbar viel zu lange deine Zehennägel nicht
    ordentlich gepflegt – nun schneiden sie bereits Löcher in den Stoff.
    Was fällt dir denn ein, du ungepflegte Schlampe!!“

    Also, ich brauche unbedingt wieder ein geordnetes Reglement, um gut zu funktionieren,
    denkt sie. Längere Zeit habe ich mich mittels des Programms 'Konsequente Erziehung' (3)
    ja ganz passabel geführt, doch jetzt, seitdem ich dieses Kontrollprogramm
    dummerweise beendet habe, mache ich einen Unsinn nach dem anderen,
    lasse mich gehen und drifte so richtig ab.
    Dass ich jetzt auch noch vergessen habe, die Miete zu bezahlen, ist ja gänzlich
    unverzeihlich. Wenn ich so weiter mache, werde ich noch unter der Brücke schlafen müssen!

    Also, das ist kein akzeptables Benehmen – es ist höchste Zeit, mir die ja bereits einmal
    sinnvoll festgelegten Vorschriften wieder ins Gedächtnis zu rufen.

    Jetzt ist wieder einmal eine tüchtige Portion Erziehung fällig, damit dieses Chaos
    und der Schlendrian ein Ende finden.
    Mir hat ein enges Korsett an Regeln stets sehr gut getan.
    Sie sind zwar lästig, helfen mir aber, weil bereits gut vor-überlegt, die wichtigsten
    Notwendigkeiten meines Lebens zeitsparend zu managen, und indem ich mich dazu
    zwinge, sie einzuhalten, kann ich mich besser auf andere Dinge konzentrieren.

    „So – also mit den geeigneten Maßnahmen wirst du schon wieder gefügig werden,
    du blöde Kuh! Garantiert!
    Vor allem sorge ich dafür, dass du so richtig zu Sinnen kommst:
    Also gibt es zuerst 50 mit dem Martinet auf Hintern und Schenkel, und dann darfst du
    noch eine Stunde in der Ecke knien: Hände hinter dem Kopf verschränkt und Füße
    vom Boden abgehoben, damit die Strafe besser zieht.
    Da kannst du gut darüber nachdenken, wie dumm du warst – und wie du es besser
    machen wirst. Falls du mit dem Fuß den Boden berührst, gibt es 6 mit dem Kabel,
    und die Strafzeit startet wieder von vorne!



    Danach meldest du dich dann in der Anstalt „Strafe muss sein“ an (3).
    Heute noch!
    Dort kann man gut mit störrischen Übeltätern umgehen und wird dir die
    nötige Zucht schon beibringen.
    Und das Nachtmahl ist heute auch gestrichen!“

    _____________________________
    (3) Disziplinprogramme: sites.google.com




    Strafdauer
    Jeweils sehr unterschiedlich mögliche Strafzeit, je nach Stellung der Arme bzw. anderen Verschärfungen.
    Reines Knien (in der Ecke) kann durchaus ein bis zwei Stunden dauern, ein Minimum sind wohl 10 Minuten.
    Für Knien auf einem Stock und/oder mit vorgestreckten Armen werden aber 5 bis 10 Minuten vollauf genügen.




    Historisch
    Als Schulstrafe und auch zu Hause sehr gebräuchlich.
    Sonst als Unterwerfungsgeste.
    In Solschenizys "Der Archipel Gulag" wird über Knien
    bei der Vernehmung berichtet:
    "Den Untersuchungshäftling knien lassen - nicht im
    übertragenen Sinne in die Knie zwingen, nein, im direkten: richtig
    knien lassen und daß er sich nicht auf die Fersen setzt und den
    Rücken geradehält. Im Zimmer des Untersuchungsrichters, im Gang
    draußen kann einer 12 Stunden lang knien, 24, 48... "




    Demnächst kommen wir zu den gebückten Strafstellungen.

    Gutes Gelingen beim Probieren!

    Herbert M.

    Über den Autor

    1.349 mal gelesen

Kommentare 1

  • Christian -

    Da beginnen ja schon beim Lesen die Knie, der Rücken und die Arme zu schmerzen.
    Besser brav bleiben! ;)