Schlagtechnik

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  • Liebe Leserinnen, liebe Leser!

    Heute als "Exkurs" ein Thema, das womöglich sogar noch besser auf diese Plattform passt als Strafstellungen,
    die ja meist eher als Zusatzstrafe gesehen werden.
    Wieder gemeinsam mit @Frechebiene erstellt!

    Nach Anfragen, wie man am besten mit flexiblen Geräten schlägt und dabei das Ziel auch trifft, also mit
    • Martinet
    • Tawse
    • Kabel
    • Gürtel
    • Ersatzrute (die ja wesentlich flexibler ist, als eine Birkenrute),
    hier nun Basistechniken, die sowohl für Fremd- als auch zur Selbstzüchtigung geeignet sind.

    Auch wenn mancher das Thema seltsam vorkommen mag ("Wieso? Man schlägt eben einfach zu!") - die Anfragen sind durchaus ernst zu nehmen.
    Man kann sich recht gut in die Problematik einstimmen, indem man als Rechtshänder ein Schlaginstrument in die Linke nimmt und damit routiniert zu schlagen und zu treffen versucht (Linkshänder vice versa). :rofl2
    Dabei merkt man sofort, dass eigentlich selbstverständliche Bewegungsabläufe plötzlich ungewohnt und schwierig erscheinen.
    Erst nach einiger Überlegung, vielen Versuchen und intensivem Üben fühlt sich die Bewegung nicht mehr seltsam an, und man erzielt eine akzeptable Trefferwahrscheinlichkeit.

    Genauso ungewohnt sind für viele die Schlagbewegungen mit einem Instrument - selbst mit der dominanten Hand.
    Man muss die passende Bewegung erst lernen und einüben.

    Sobald die Basisbewegung aber eingeübt ist, ist es wie mit dem Radfahren: Wer es kann, für den ist es ganz einfach.
    Er weiß dann zwar nicht unbedingt, wie es funktioniert und versteht auch nicht, warum es so schwierig ist/war, es zu erlernen :D ,
    doch plötzlich klappt es eben.

    Die einzelnen, beschriebenen Techniken bauen teilweise aufeinander auf.

    Und so wird es gemacht: (Angaben stets für Rechtshänder; Linkshänder entsprechend).

    Zuerst sollten Sie stets für genügend Platz rundum sorgen.
    Es wäre doch schade um die antike Vase oder den Rembrandt an der Wand! :D





    Basistechnik 1: Schläge mit der Tawse auf die Hand (auf eine fremde oder die eigene)

    Achten Sie darauf, dass die/der zu Bestrafende keinen Schmuck wie Armbänder oder Ringe trägt. Diese können zum Einen beschädigt werden und zu Verletzungen führen. Zum Anderen schwellen die Finger nach der Strafe sehr wahrscheinlich an. Ein Ring kann dann zu ernsthaften Schäden führen!
    • Aufrecht stehen
    • Den rechten Arm so halten, dass die Tawse hinter der rechten Rückenseite herabhängt
      (es ist dabei gleichgültig, ob Sie jemand anderem auf die Handfläche schlage oder sich selbst. Falls Sie sich selbst schlagen wollen: Die linke Hand weit vorstrecken, da die Tawse ja eine gewisse Länge hat)
    • Nun mit der Rechten die Schlagbewegung gerade nach vorn ausführen, zuerst langsam versuchen, dann schneller, bis man sicher die vor einem aufgehaltene Hand mittig trifft (bei der geschlagenen Hand ist darauf zu achten, dass der Daumen fest angelegt wird, damit er selbst im Fall eines seitlich abkommenden heftigen Schlags nicht gebrochen wird) (1)
    • Die Entfernung so genau abschätzen zu können, dass man auch in Längsrichtung ganz nach Belieben entweder genau in die Mitte der Handfläche trifft, auf die Finger oder aber auf das Handgelenk - dazu gehört dann eine gute Portion Übung (oft wurde/wird der letzte Schlag auf das Handgelenk ausgeführt, da dort die Spuren nicht so rasch vergehen und verheimlicht werden können. Damit konnten Lehrerinnen damit rechnen, dass später zu Hause noch eine weitere Züchtigung erfolgen würde).
    • Diese Technik entspricht auch Schlägen mit Stock, Rute, Tawse,... auf einen vor einem quer ausgestreckt liegenden Delinquenten
    • Es ist auch genau dieselbe Bewegung, die für Hiebe auf die waagrecht liegenden Fußsohlen eingesetzt wird (wenn die Delinquentin entweder auf dem Rücken liegt mit den Füßen in einer Falanga gefesselt, oder auf dem Bauch, wobei die Unterschenkel senkrecht angebunden sind und dadurch die Fußsohlen ebenfalls waagrecht liegen)
    • Dazu ein Hinweis zum Zielen: Legen Sie den Stock leicht dort auf, wo Sie treffen wollen, dann bringen Sie ihn hinter den Rücken und schlagen zu. Damit treffen Sie um Vieles genauer!


    (1) Mit ausreichender Praxis schlägt man in Wirklichkeit dann so, dass die Tawse knapp neben dem eigenen rechten Bein vorbeirauscht, falls die zu schlagende Hand weggezogen wurde.





    Basistechnik 2: Schläge mit dem Martinet (zum Üben. Später auch mit anderen Instrumenten).
    Diese Technik baut auf der Basistechnik 1 auf!
    • Aufrecht stehen (später können Sie sich dabei bei Bedarf auch geringfügig nach vorne lehnen.
      Dieses "leichte Bücken" sind aber meist nur 10 oder 20 cm!
      Bei heftiger Fremdzüchtigung wird sich der Oberkörper beim Ausholen auch stärker verwinden.
    • Den rechten Arm so halten, dass die Stränge des Martinets hinter der rechten Rückenseite herabhängen
      (bis hierher ist es genau die gleiche Vorbereitung, ob ich nun jemand anderen peitsche oder mich selbst.
      Es ist dieselbe Stellung, wie wenn ich mit der Tawse auf eine Handfläche schlage - siehe Basistechnik 1)
    • Für die Selbstpeitschung: die linke Hand auf den Kopf legen (damit sie aus dem Weg ist)
    • Nun mit der Rechten in einer 45-Grad-Bewegung (fast nur aus dem Handgelenk) so zuschlagen, dass die Stränge des Martinets die linke Po-Backe treffen
      (Für die rechte Po-Backe muss man ein bisschen flacher schlagen)
    • Für die Fremdzüchtigung ist das die gleiche Bewegung, wenn die Delinquentin linker Hand steht und sich über eine Stuhllehne beugt.




    Basistechnik 3: Selbstschläge mit dem Kabel (zum Üben. Später auch mit anderen Instrumenten).
    • Aufrecht stehen, Kabel in der rechten Hand
    • Zum Zielen mit der linken Hand das Schlagende dort anlegen, wo es auftreffen soll.
      Dabei merkt man sich, an welchem Ort sich dazu die rechte Hand befinden muss (in der Nähe des linken Hüftknochens).
    • Dann holt man aus und führe die rechte Hand mit Schwung wieder genau an den Platz, wo sie vorher war.
    • Ein leichtes Bücken ermöglicht es dabei, den Schlag (nahezu) waagrecht auszuführen. So trifft man sehr gut.
    • Für die andere Backe zielt man dann neu, indem man eben das Schlagende zum Zielen an dieser anlegt.







    Probieren Sie auch das Kabel mit Technik 2, das Martinet mit Technik 3,...
    Und versuchen Sie, sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand zu üben.
    Das erweitert Ihre Möglichkeiten beträchtlich!

    Hier gute Treffer mit der Rute...








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    Viel Erfolg beim Üben!

    Herbert M. + Frechebiene

    Über den Autor

    963 mal gelesen

Kommentare 2

  • HerbertM -

    Ja, du hast völlig recht! :)
    Bei Selbst-Schlägen finde ich das aber nicht dramatisch, da hier ja immer ein "Umschlagen" erfolgt, und man durch die dadurch erhöhte Geschwindigkeit des Schlag-Endes leichter selbst eine ähnlich kräftige Wirkung erzielt wie jemand anderer.

  • Male70 -

    Damit das flexible Schlaggerät seitlich nicht „drüberschlanzt“, finde ich es vor allem am Anfang einfacher, ungefähr 5 cm VOR das eigentliche Ziel hinzuzielen.