Gebückte Strafstellungen

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  • Liebe Leserinnen und Leser,

    wir sind nun bei den gebückten Strafstellungen angelangt.

    Diese sind unangenehm, schmerzhaft und - ähnlich wie Kniestrafen - auch demütigend.

    Der Artikel entstand wieder gemeinsam mit @Frechebiene!






    Achtung
    1. Beim Bücken steigt der Blutdruck vor allem im Kopfbereich an.
    Wer unter erhöhtem Blutdruck leidet oder sonstige Kreislauf- oder Gefäßprobleme hat,
    sollte unbedingt auf diese umgekehrten Stellungen verzichten!

    2. Mit Wirbelsäulenproblemen sucht man sich auch besser andere Strafstellungen!

    3. Lassen Sie Gefesselte nicht unbeaufsichtigt!

    4. Selbstfesselung ist stets gefährlich!
    Sorgen Sie für voneinander unabhängige Öffnungsmechanismen PLUS
    jemanden mit Schlüssel, der sicher in vernünftiger Zeit vorbeikommt und nach Ihnen schaut!

    5. Bei den Fesselungsvarianten im Block (Bodenpranger) besteht ein hohes Verletzungsrisiko
    falls man stürzt oder falls der Block auf einem erhöhten Podest befestigt ist.




    Einige gebückte Strafstellungen
    1. Murgha (mit Ohren halten; mit Ohren berühren)
      Murgha (oder Murga) ist eine sehr unangenehme, aber auch erotische Strafstellung.
      Mit leicht gespreizten Beinen bückt man sich tief, greift von außen um die Knie herum
      und fasst zwischen den Beinen hindurch die eigenen Ohren (sofern einem das gelingt -
      doch da hilft keine Ausrede (außer gesundheitliche Einschränkungen) -
      es gibt unten eine Menge an leichter ausführbaren Varianten!
      Durch die leicht gebeugten Beine und die starke Spannung im ganzen Körper beginnen
      die Muskeln sehr bald zu schmerzen, weshalb meist bereits nach kurzer Zeit
      eine sonderbare Bewegung des Körpers zu beobachten ist:
      Um ein schmerzendes Bein zu entlasten, verlagert der Bestrafte das Körpergewicht
      auf das andere und versucht, den entlasteten Fuß ein wenig vom Boden abzuheben.
      Doch das Standbein schmerzt nun umso mehr, worauf das Gewicht auf das andere Bein
      verlagert wird. Dieses Pendeln wird immer häufiger, es erfolgt aufgrund der Anstrengung
      ein Schweißausbruch, die Strafe wird unerträglich.
      Schlimm dabei ist, dass der Hintern geradezu dazu einlädt, heftige Pendelbewegungen
      oder gar ein Loslassen der Ohren mit gezielten Hieben abzustellen.

      Man kann den Übeltäter in dieser Stellung auch "gehen" lassen, was schwierig ist,
      demütigend und zusätzlich schmerzhaft ("Murgha Parade").


    2. Abwandlung: Delinquenten, die nicht flexibel genug sind, ihre Ohren wirklich
      fassen zu können, kann auch befohlen werden, die Ohren stets zu berühren.
      Um einiges einfacher und doch (fast) gleich wirksam.



    3. Abwandlung: Arme hinter den Beinen, Ellenbogen fassen
      Diese Vereinfachung wird dann eben durch eine längere Strafzeit ausgeglichen.

    4. Abwandlung: Hände hinter den Beinen fassen/fesseln
      Diese Form kann man noch länger ertragen.
      Die Beine können besser gestreckt gehalten werden und beginnen erst später zu schmerzen.
      Wenn die Handgelenke eng aneinander gefesselt sind,
      kann sich der Übeltäter nicht aufrichten.


    5. Abwandlung: Hände hinter dem Kopf verschränkt, die Ellenbogen
      liegen auf den Knien auf und halten dort 2 Münzen fest
      Eine weitere Variante mit etwas weniger gekrümmtem Rücken, der
      durch das Abstützen der Ellenbogen auf den Knien auch geringer belastet wird.
      Die Beine können besser gestreckt gehalten werden und beginnen deshalb
      erst später zu schmerzen.
      Gut auf einem harten Boden ausführbar, wo ein herunterfallendes Geldstück
      die Notwenigkeit einiger heftiger Hiebe auf die Hinterbacken deutlich bekanntgibt.



    6. Bücken und die große Zehen halten



    7. Hände auf den Boden
      Bücken, die Beine sind nicht gestreckt:
      Ein bisschen in die Knie gehen und dann die Hände vor den Füßen auf den Boden legen. (1)


    8. Öl bohren
      Finger auf den Boden pressen und dabei im Kreis gehen.



    9. "In den Bock gespannt" im Stehen
      (siehe auch Geschichte unten).





    10. Flieger an der Wand
      Vor einer Wand stark bücken, die Hände sind möglichst hoch an die Wand zu pressen
      Eine sehr schmerzhafte Stellung, wiederum mit der deutlicher Einladung,
      die Einhaltung durch Prügel zu erzwingen.



    11. Flieger frei stehend (Hände frei/Hände halten)





    12. Finger auf den Boden (einbeinig) ("Kalif Storch")



    13. Strappado
      Die Hände werden am Rücken gefesselt und hinter dem Rücken hochgezogen,
      so dass die Übeltäterin gebückt stehen muss. (4)
      (siehe Geschichte unten).

    14. Bodenpranger / Stocks in a box

      "Eine der beschriebenen Konstruktionen bestand aus einem etwa 25 cm x 25 cm großen
      fix im Boden verankerten Podest in der Höhe eines Stuhles, auf dem ein etwa
      20 Zentimeter hohes Eisenkreuz aufrecht befestigt war. Es trug 4 Schellen, zwei oben
      für die Daumen und zwei unten für die großen Zehen. ...
      Die Schellen waren mit Schrauben versehen, womit man Daumen und Zehen
      einklemmen konnte. Die Delinquentin wurde gezwungen, auf dem Podest zu stehen
      und sich zu bücken, worauf die großen Zehen und die Daumen in den Schraubzwingen
      eingespannt wurden. Das ergab für die Bestrafte eine sehr unangenehme, gebückte Haltung,
      und ein Niedersetzen war durch die Höhe des Podests unmöglich.
      Falls ihre Kräfte nachließen, hing sie an Zehen und Daumen in der Luft." (2)


      Es gibt mittlerweile auch einen Bodenpranger in Kistenform (nicht von mir!):
      "Stocks in a box" (3)


    _______________________________________

    (1) Artikel Natalie und Thomas und Anita II - Ferndisziplin
    (2) Aus dem Buch Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst,
    wo auch eine Variante für Selbstfesselung beschrieben ist.
    (3) https://www.thelewbaristore.com/Stocks-in-a-Box-SB.htm
    Man benötigt eigentlich ja nur die unterste Einschub-Platte mit
    passend großen Löchern für die Hand- und Fußgelenke.
    Diese ist mehrfach geteilt:



    Der Abstand der Fuß- zu den Handlöchern sollte dabei so groß sein,
    dass die Bestrafte sich nicht niedersetzen kann!
    Es sollte nicht allzu schwierig sein, so etwas selbst nachzubauen.
    Allerdings ist das Gerät in dieser Form für eine Selbstfesselung nicht geeignet.

    (4) Tanja hat dankenswerterweise das Foto zur Verfügung gestellt.
    Eine Geschichte gibt es im Artikel Unterwerfung.




    Dauer
    Für Strafen genügen oft wenige (2 bis 5) Minuten, bei vereinfachten Stellungen auch darüber.
    Bei entsprechender Gewöhnung kann die Zeit weiter ausgedehnt werden.



    Historisch
    Es sind alles aktuell durchaus gängige Strafen, vor allem in Asien.
    Die meisten wurden/werden auch (allerdings mit wesentlich längeren Zeiten) im Rahmen von Folterungen eingesetzt.
    "Finger auf den Boden" war früher auch hierzulande in der Schule eine gängige Bestrafung.





    Ungehörige Kleidung

    "Wie siehst du denn aus? So warst du hoffentlich nicht bei der Arbeit!" Als Lara nach Hause kommt, erwartet Andreas sie bereits.

    "Was hast du denn? Sicher komme ich von der Arbeit."
    "Nun, dann kommst du am besten direkt mal mit ins Schlafzimmer!.... also, schau in den Spiegel!
    Du willst mir allen Ernstes erzählen, dass du mit diesem ausgeleierten Shirt bei der Arbeit warst.
    Und gebügelt ist es auch nicht! Ich kann nicht glauben, dass du dich so gehen lässt."
    "Ich weiß ja, aber ich hatte es vorhin eilig und auf die Schnelle war nichts da."
    "Na, das glaube ich gerne. Sieh dir den Wäscheberg an... dann wundert mich nichts. Aber wir werden dich jetzt ein wenig motivieren, dich darum zu kümmern. Verlass dich drauf.

    Also du sortierst jetzt die Wäsche. Ich bereite deine Strafe vor. Wenn du fertig bist, sag mir Bescheid."

    Lara wurde mulmig. Sie hatte wirklich länger keine Lust zum Waschen. Was würde sie nun erwarten?

    "Also komm her. Das wird ein langer unerfreulicher Abend für dich werden. Zieh dich ganz aus. Dann fangen wir an. Du startest jetzt die erste Waschmaschine. Dann stellst du dich dort vor die Wand. Du wirst über deine Faulheit nachdenken. Bück dich, nimm den Stock in die Kniekehlen. Dann legst du die Arme von hinten nach vorne und ich werde deine Hände fesseln. Wenn der Wecker klingelt, komme ich wieder....

    So, ich sehe, das war anstrengend. Und das wird es auch bleiben. Jetzt bekommst du erst einmal richtig den Hintern voll, also los, beug dich über die Sessellehne."

    Als Laras Po brennt und tiefrot ist, verkündet Andreas, wie es weitergeht.
    "Die Maschine braucht noch etwa eine Viertelstunde. Solange wirst du dich jetzt hier herüber stellen. Ich werde deine Hände am Rücken fesseln, dort in den Haken einhängen, der von der Decke kommt, und sie soweit hochziehen, dass du eine schöne Verbeugung machst. Das nennt man Strappado. Wenn du dich bewegst oder jammerst, hast du so bereits die perfekte Haltung für ein paar Hiebe mit dem Kabel. Also los."

    Laras Arme und Beine schmerzen, als Andreas sie befreit.
    "Und nun hängst du die Wäsche natürlich noch auf. Dann kannst du morgen gleich bügeln, wenn die nächste Maschine läuft.

    Wenn ich sehe, dass du dich wieder um die Arbeit drückst, werden wir das einfach wiederholen. Dann allerdings machst du den Flieger an der Wand. Und für jede Bewegung werde ich dich hart bestrafen!
    Und wenn ich dich das nächste Mal mit zerknitterten Klamotten erwische, wirst du nicht so einfach davon kommen! Und nun geh ins Bett!"




    Die Serie der Strafstellungen wird weiter fortgesetzt!

    Beste Grüße

    Frechebiene und Herbert M.

    Über den Autor

    769 mal gelesen

Kommentare 7

  • Yolandi -

    Wow .. habt ihr Euch Mühe gegeben . 8| Sensationell !! Ich überleg Grad wie wir den Artikel ins Lexikon stecken könnten. :D

  • HerbertM -

    Ich rege nochmals an, einzelne Strafstellungen (im Rahmen der Warnhinweise) selbst auszuprobieren.
    Es ist GANZ etwas anderes, ob man nur das Bild betrachtet oder aber einen eigenen Versuch wagt.
    Wer die Stellungen nicht kennt, ist über ihren Strafcharakter meist höchst erstaunt! ;)

    Außerdem an dieser Stelle ganz großen Dank an @Frechebiene für ihre großartige Arbeit! :)

    • Frechebiene -

      Das kann ich nur bestätigen. Vieles hätte ich nie ausprobiert. Ich war nicht nur erstaunt, die neuen Stellungen erweitern durchaus auch beträchtlich die Möglichkeiten bei zukünftigen Strafen! ;)

    • Mikekiloo -

      Also wenn ich mir die ersten Bilder anschaue dann fällt ma da aber ganz schnell um

    • Frechebiene -

      Murgha und die Abwandlungen? Da fällt man nicht um, aber es ist total unangenehm. Das Blut steigt in den Kopf, man zieht unweigerlich an den Ohren und zu den Beinen hat HerbertM.ja deutlich den Schmerz beschrieben. Da du dich schon um die Bleistiftstrafe gedrückt hast... probier es mal aus! ;)

    • Neugierige -

      Man muss nicht alles probieren. ;)

    • Christian -

      Wo du recht hast, hast du recht. :D