Bodenpranger

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  • Liebe Leserinnen und Leser,

    diesmal eine Geschichte und einige Ideen zum Bodenpranger, einer der letztens beschriebenen gebückten Strafstellungen.
    Wieder in intensiver und bester Zusammenarbeit mit @Frechebiene!

    Eine Liste der bisherigen Artikel über Strafstellungen.

    9. Gebückte Strafstellungen
    8. Kniestrafen
    7. Sitzstrafen 3
    6. Sitzstrafen 2
    5. Nebenwirkungen: Strafstellungen können auch eingebaute Restriktionen beinhalten
    4. Sitzstrafen 1
    3. Die Bleistiftstrafe: Eine sehr unangenehme Standstrafe
    2. Schmerzhafte Wirkungen: Variationen von Standstrafen
    1. Eckestehen



    Achtung
    1. Beim Bücken steigt der Blutdruck vor allem im Kopfbereich an.
    Wer unter erhöhtem Blutdruck leidet oder sonstige Kreislauf- oder Gefäßprobleme hat,
    sollte unbedingt auf diese umgekehrten Stellungen verzichten!

    2. Mit Wirbelsäulenproblemen sucht man sich auch besser andere Strafstellungen!

    3. Lassen Sie Gefesselte nicht unbeaufsichtigt!

    4. Selbstfesselung ist stets gefährlich!
    Sorgen Sie für voneinander unabhängige Öffnungsmechanismen PLUS
    jemanden mit Schlüssel, der sicher in vernünftiger Zeit vorbeikommt und nach Ihnen schaut!

    5. Bei den Fesselungsvarianten im Block (Bodenpranger) besteht ein hohes Verletzungsrisiko
    falls man stürzt oder falls der Block auf einem erhöhten Podest befestigt ist.



    So, wie ich den Bodenpranger kennenlernte, ist er ein unangenehmes Gerät bestehend aus einer Kiste,
    die oben mit passenden Löchern für Hand- und Fußgelenke versehen ist.
    Die Delinquentin wird in gebückter Stellung in diesen Löchern fixiert, und die Kiste wird
    (mittels Riegeln oder Schlössern) verschlossen.
    Ein Niedersetzen ist unmöglich, das Bücken erzeugt bereits nach kurzer Zeit Schmerzen, die Stellung ist demütigend.

    Für den Selbstbau solch eines Geräts bedarf es nun einiger Überlegungen:
    • a) Wird jemand anderer vor Ort bestraft oder
    • b) ist die Kiste für einen selbst bestimmt oder für jemanden in der Ferne (Ferndisziplin)
    • Falls a) Einfache Konstruktion mit Riegeln oder Schlössern, siehe Bauplan A)
    • Falls b) Hier benötigt man einen Mechanismus, um die Delinquentin nach vorbestimmter Zeit wieder in Freiheit zu setzen.
      Außerdem sind einige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.
      Siehe Bauplan B)
    • Es gibt auch die Möglichkeit, solch eine Zwangsstellung über eine Hüftstütze zu realisieren
      c) Über einem Bock gebückt stehen



      d) Über einen Balken hängen - bzw. über eine Schaukel



      e) Über einen Sessel legen – siehe "Bodenpranger mittels Sessel" unten)





    Bauplan A
    Für Fremdbestrafung vor Ort



    A, D... aufklappbare Deckelteile
    B, C... fest verschraubte Deckelteile
    E, F... Riegel, ev. mit Schloss

    Die Füße werden durch C+D festgehalten, die Hände durch A+B.
    Die Riegel verhindern das Öffnen der Fesselung.
    Wenn der Abstand der Löcher für die Handgelenke von denen für die Fußgelenke groß genug ist (z.B. 40 cm),
    kann sich die Bestrafte nicht niedersetzen, sondern muss gebückt stehen bleiben.


    Sicherheitshinweis: Lassen Sie gefesselte Personen nicht alleine!


    Anwendung siehe auch Geschichte unten!




    Bauplan B
    Zur Selbstfesselung oder in der Fernerziehung



    A, D... aufklappbare Deckelteile
    B, C... fest verschraubte Deckelteile
    E... (im Innern der Box): Elektromagnet, hält, wenn aktiviert, Klappe A geschlossen
    F... Riegel, ev. mit Schloss
    G... (im Innern der Box): Not-Aus zum Abschalten des Elektromagneten

    Starke Elektromagnete gibt es (etwa als Türmagnet) mit nahezu beliebiger Haltekraft.
    Falls nicht gerade ein Gewichtheber sich hier fesseln möchte, werden etwa 60 kg Haltekraft ausreichen.
    Der Elektromagnet als "Schloss" hat den Vorteil, dass jeder Stromausfall zu einer Befreiung führt.
    Der Elektromagnet wird über eine Zeitschaltuhr und ein Netzteil mit Strom versorgt.
    Das Netzgerät ist nach Nennspannung und Stromverbrauch des Elektromagneten zu bemessen.

    VORSICHT
    Eine Schaltuhr allein bedeutet ein viel zu hohes Risiko. KEINESFALLS EMPFOHLEN!
    Jeder Fehler in der Schaltuhr kann dazu führen, dass Sie sich nicht mehr befreien können.
    Auf akute Probleme kann auch nicht adäquat reagiert werden.
    Mögliche Lösungen siehe Sicherheitshinweise unten!


    Sicherheitshinweise

    Selbstfesselung ist gefährlich!

    Eine Schaltuhr allein ist in jedem Fall viel zu gefährlich!
    Falls Sie mit zwei Schaltuhren arbeiten, sollten diese verschieden aufgebaut sein (damit nicht womöglich derselbe Fehler in beiden Uhren gleichzeitig auftritt).
    Dabei haben Sie aber trotzdem das Risiko, dass Sie bei akuten Gefahren nicht abbrechen können (Erdbeben, Feuer, Übelkeit,...).




    Sicherer ist deshalb eine Kombination aus einer Schaltuhr plus einem Not-Aus-Schalter, der von beiden gefesselten Händen erreichbar ist.





    Doch wenn man nun wirklich ganz einfach abschalten kann, fragt man sich, ob sich dafür der nicht unbeträchtliche Aufwand mit Schaltuhr, Netzteil, Schalter und Elektromagnet überhaupt lohnt. Dann könnten doch auch einfache Magnetverschlüsse/Möbelmagnete genügen und das Wissen, dass ein unberechtigtes Abbrechen hart bestraft wird!

    Wer es aber noch komplizierter mag, kann die Fußklappe mittels Riegel fixieren, zusätzlich auch eine Hand über einen Elektromagnet "versperren", der über eine Schaltuhr betätigt wird, aber zusätzlich auch über einen Schlüsselschalter abgeschaltet werden kann.
    Die zweite Hand ist nur durch einen Möbelmagnet eingeschlossen - doch mit ihrer Befreiung ist ja nichts gewonnen, da dann weiterhin beide Füße und eine Hand gefesselt sind.
    Den Notschlüssel für die Befreiung versenkt man etwa in ein großes Glas mit Wasser, Honig, Malerfarbe,....
    In einem wirklichen Notfall wird es einem dann nichts ausmachen, das Glas mit der freien Hand auszuleeren, den Schlüssel abzuwischen und damit den Elektromagnet abzuschalten. Auch wenn man danach die Wohnung wird putzen müssen.

    Und es gibt sicher noch viele andere Möglichkeiten! ;)






    Bodenpranger mittels Sessel
    Eine einfache Variante ohne weitere Geräte
    Die Delinquentin steht hinter einem Sessel und beugt sich über die Stuhllehne.
    Je nach Höhe der (harten) Lehne kann sie dabei gut stehen, muss auf den Zehenspitzen stehen oder kann mit den Füßen den Boden gar nicht mehr erreichen.
    Die Füße werden an den Sessel-Hinterbeinen festgebunden, die Handgelenke an den Sessel-Vorderbeinen (unterhalb der Sitzfläche, damit man sich kaum abstützen kann).
    Bei Selbstfesselung verwendet man dafür die Fesselschlinge (1) (die man eventuell mittels Kreppband in geeigneter Höhe fixieren muss, um hineinschlüpfen zu können).

    Siehe auch die Verwendung in der Geschichte unten!
    _______________________

    (1) herbertm.erziehungsspiel.de






    Der Skatabend

    Andreas und seine Freunde sitzen beim Skatabend zusammen. Lara ist mit ein paar Freunden unterwegs.
    Die Stimmung ist ausgelassen, als die Freunde eine Holzkiste in der Ecke des Zimmers bemerken.
    Neugierig betrachten sie, was Andreas da gebaut hat.
    Er erklärt ihnen, dass er für Lara einen Bodenpranger gebaut hat. Der Vorteil für ihn ist dabei,
    dass die Haltung für Lara nicht nur sehr ungemütlich ist, sondern aufgrund ihrer Zwangshaltung
    geradezu dazu einlädt, ein Stillhalten und Aufhören zu jammern mit entsprechenden Hieben
    zu erzwingen.

    Begeistert spielen alle an der Kiste herum, und es fehlt nicht an Sprüchen,
    als Lara plötzlich im Zimmer steht.

    „Oh, ihr findet das also witzig, wenn Andreas mich erzieht und ich dort leiden muss?“
    „Hey Lara, da lernen wir Andreas mal von einer ganz neuen Seite kennen!“
    „Ihr werdet MICH jetzt von einer neuen Seite kennenlernen. Also, die Herren,
    wenn das so lustig ist, werden wir jetzt Spaß haben.
    Andreas, du ziehst dich natürlich aus.
    Deine Freunde können das selbst entscheiden. Eine Weile im Bodenpranger
    wird euch schon zeigen, was ihr von eurer Lästerei habt.“

    Die drei schauten sich verdutzt an. Andreas reagiert als erster und beginnt,
    sich auszuziehen: "Macht es lieber, wer weiß, was Lara sonst euren Frauen erzählt.“

    „Nun, es geht doch. Also, Andreas, da du die Strafen gewohnt bist und es
    deine Freunde sind, stellst du dich jetzt hier direkt in den Bodenpranger.
    Hände und Füße in die jeweiligen Löcher, dann werde ich alles verschließen.
    Du weißt Bescheid, schließlich ist es deine eigene Konstruktion.
    Still halten, sonst werde ich dich mit der Rute dazu bringen.

    So, aber nun glaubt mal nicht, dass ihr so davon kommt.
    Natürlich könnte ich euch in der Ecke warten lassen, bis jeder mal
    an der Reihe war, aber ich habe eine bessere Idee:
    Werner, du nimmst jetzt den Stuhl vom Tisch weg, drehst ihn dir um
    und legst dich darüber. Deine Hände und Füße werden wir an den
    Beinen festbinden. Dann bist du in einer ganz ähnlichen Situation
    wie Andreas. Und auch bei dir werde ich nicht zögern, Rute und Stock
    zu verwenden, also komm. Und dann schön ruhig sein.“



    Nachdem Lara Werner festgebunden hat, ist keinem mehr nach Lachen zumute.

    „So, Dietmar, nun zu dir. Schau mal, dort drüben ist ein Seil.
    Wir haben an der Decke eine Schaukel befestigt. Das macht Spaß, wenn ich die
    Möglichkeit habe, dort ein wenig zu sitzen. Die Schaukel eignet sich aber auch
    bestens als Ersatzbodenpranger. Also. Hier haben wir sie schon.
    Beug dich über die Schaukel. – So, und nun werden wir deine Handgelenke und
    Fußgelenke aneinander festbinden. Du musst sehr gut aufpassen, damit du nicht
    das Gleichgewicht verlierst. Es wird mir besonderen Spaß machen, bei dir mit
    der Rute nachzuhelfen. Nicht nur wegen deiner Sprüche, auch weil die Haltung
    für dich noch unangenehmer wird, wenn die Schaukel anfängt zu schaukeln.“
    (Siehe Bild oben)

    Nach einer Weile fangen alle drei an, schwer zu atmen. Die Stellung ist kaum
    auszuhalten.
    „So, ich denke, ihr habt genug. Damit ihr euch das Ganze gut merkt, werde ich
    Andreas jetzt befreien, dann kann er euch losbinden und ihr könnt euch kurz erholen.
    In fünf Minuten bin ich zurück.“

    „Also, die Herren. Ich möchte, dass ihr euren Skatabend noch eine Weile in guter
    Erinnerung behaltet. Da ihr jetzt sicher nicht mehr spielen wollt, werden wir die
    Zeit nutzen. Ihr werdet euch jetzt alle drei dort an die Wand stellen, Hände
    auf den Kopf – und weiterhin: keine Bewegung. Und kein Wort!
    In 30 Minuten werde ich euch erlösen.
    Solltet ihr mich auch weiterhin nicht ernst nehmen, gibt es Hiebe.
    Also strengt euch an.“



    Viel Vergnügen beim Vorbereiten, Bauen und Bücken (lassen)!

    Herbert M. und Frechebiene

    Über den Autor

    2.769 mal gelesen

Kommentare 3

  • Pietdev -

    Sehr schöne Umsetzung. Besonders gefällt mir die Verschlussvariante, sowie deine Sicherheitshinweise.
    Eigentlich suchte ich nach dem Blog fürs Programm, Denn da gibt es einige bugs
    Warum??? Dazu mehr wenn ich den Blog zum Programm gefunden habe. Da nur unregelmäßig hier kann es dauern.
    Kannst mir auch eine PN schicken, dann bin ich vielleicht schneller wieder hier

    Gruß Piet

    • Yolandi -

      Welches Programm genau? :)

    • pietdev6 -

      hab die Version 2.2.4 Strenge Zucht, gefunden und kommentiert
      Gruß Piet