​​Der Teppichklopfer in zarter Hand und auf zarten Popos

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  • "Ausklopfer"

    Auf Märkten verkaufen Korbmacher noch heute "Ausklopfer"

    Der Teppichklopfer in zarter Hand - das ist ein Thema für Retro-Schmerzlust. Meist waren es Frauen, die dieses Instrument der Züchtigung führten - und oftmals waren es junge Frauen, die von ihnen geschlagen wurden. Natürlich war dies nie wirklich sinnlich - und aus heutiger Sicht sogar höchst bedenklich. Was manche Damen allerdings nicht hinderte, später ein Spiel daraus zu machen. Doch wie war das eigentlich alles? Und kann man heute noch nachvollziehen, wie jemand "ausgeklopft" wurde wie ein Teppich?
    Erinnert ihr euch noch an den Teppichklopfer? Es gibt ihn heute noch bei Korbmachern, auf Wochenmärkten und manchmal sogar noch in einem Haushaltwarengeschäft. Wie ihr euch denken könnt, war er dazu gedacht, einen Teppich auszuklopfen. Man legte ihn dazu über eine Teppichstange im Hof, schlug mit dem Teppichklopfer kräftig auf beide Seiten des guten Stücks ein, und nahm ihn schließlich wieder von der Stange, um ihn wieder in die „gute Stube“ zu legen. Im Winter konnte man den Teppich auch in den Schnee legen, dann wurde er ebenfalls ausgeklopft und man konnte dann sehen, wie viel Staub später im Schnee hängen blieb.



    Der Ausklopfer als Verlegenheitslösung bei Züchtigungen

    Mancher hat den Teppichklopfer auch in einer ganz anderen Funktion kennengelernt, denn er war ein beliebtes Mittel, um den „Popovoll“ kreativer zu gestalten. Wie kaum ein anderes Instrument der Züchtigung, von der Wiedenrute vielleicht einmal abgesehen, was der Teppichklopfer das Instrument der Frau, wenn es galt, die körperliche Züchtung zu verschärfen und nachdrücklichere Wirkungen zu erzielen. Denn so viel wussten Mütter, Erzieherinnen, Gouvernanten und andere „Vollzugspersonen“: Die flache Hand auf dem Po der Tochter oder des Sohnes schmerzt auf Dauer mehr die Pobacken selbst.

    Da war es natürlich vorteilhaft, dass sich die Damen mit dem Teppichklopfer, auch „Ausklopfer“ genannt, gut auskannten. Denn andere Instrumente zu führen, etwa einen Ledergurt, eine Klopfpeitsche oder einen Rohrstock, war ihnen eher nicht geläufig. Und so zog er eben in die schmerzhafte Erziehung ein, der „Ausklopfer“, der seither manchen Po markierte. Eine kleine Anekdote am Rande will ich noch erzählen: Zu früheren Zeiten war es üblich, die Tochter mit allerlei Haushaltsgegenständen im Mini-Format zu beschenken, so auch mit einer Miniaturausführung des Teppichklopfers. Und dabei entdeckte manche Erzieherin, dass sich dieser Ausklopfer viel besser für den Po der jungen Damen eignete als der Ausklopfer der Hausfrau, der deutlich schwerer zu führen war.


    Wie wirkte eigentlich der Teppichklopfer?

    Ein Ausklopfer hat eine durchbrochene Fläche, die der Luft relativ wenig Widerstand entgegensetzt. Da der Schaft sehr flexibel ist, gewinnt der Teppichklopfer beim Schlagen an Geschwindigkeit und trifft mit großer Wuchte auf den Teppich auf – allerdings fängt die durchbrochene Fläche dann den Schlag wieder ab, sodass der Teppich zwar ausgeklopft, aber nicht zerstört werden kann.

    Wenn du dir nun vorstellst, dass sich dies auf den Po ungefähr genauso auswirkt wie auf den Teppich, dann kannst du ermessen, wie sich die Strafe auf dem Po und im Kopf anfühlt. Die Erniedrigung ist groß, weil mit einem Haushaltsgegenstand geschlagen wird, der Schmerz liegt im mittleren Bereich und wird zunächst wegen der flächigen Verteilung nicht als extrem wahrgenommen. Auf Dauer jedoch wird derjenige, der die Schläge empfängt, ein deutliches Brennen verspüren, zumal, wenn so heftig zugeschlagen wird, dass noch lange sichtbare und fühlbare Muster (durch die geflochtene Struktur) entstehen. Aus Erfahrungsberichten geht auch hervor, dass es auf die Stellung ankommt, die jemand einnimmt, wenn er mit dem Teppichklopfer gezüchtigt wurde – und natürlich, wie immer bei Züchtigungen, ob die Schläge aufs Höschen oder auf den nackten Po niedergingen.

    Die Lust am Teppichklopfer

    Teppichklopfer werden gelegentlich noch für erotische Strafspiele verwendet. Dabei versuchen die Partner, an die Spannung und Beschämung anzuknüpfen, die sie als Kinder empfundene haben. Allerdings geben sich heutzutage immer mehr Menschen der spielerischen Strafe hin, die in Jugendzeit niemals solche Erfahrungen machen mussten. Das ist auf die Situation zurückzuführen, die meist als extrem skurril empfundenen wird: hier die Person, die ein Haushaltsgerät führt und sich damit auf die Stufe einer Bediensteten stellt (eine feine Dame hätte niemals mit einem Haushaltsgerät gezüchtigt). Dort die Person, die sich nach Art eines Kindes, eines Internatszöglings oder eines Backfisches (1) in die Position der (manchmal auch des) Bestraften begibt. Was nicht heißen soll, dass nicht auch diese Konstellation ihre Reize hat – ein wenig frivole Retro-Erotik liegt in fast allen Spielen, die mit der erotischen Züchtigung unter Erwachsenen zu tun haben.


    (1) "Backfische" der damaligen Zeit waren alle Frauen vor ihrer Verlobungszeit.
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Kommentare 10

  • GrazyDuck -

    Ohja ich kenne dieses Teil noch aus meiner Jugend.Meine Mutter hatte 2 dieser Exemplare.Mein Po konnte ein Lied davon singen.Er zog heftig und auch die Muster waren nicht schlecht die Er hinterliess.Sitzbescherden waren die Folge.

  • oldtapir -

    Habe mir gerade eben diesen ausgezeichnet geschriebenen Artikel angeschaut, weil ich zur Zeit gerade an einem Ähnlichen arbeite, den ich demnächst hier im Blog einstellen will. Vieles hier kann ich zu 100% bestätigen aber ich möchte nicht eines Plagiats beschuldigt werden. Insofern wird mein Artikel etwas anders aufgezogen sein, insbesondere illustriert und mit Videobeispielen. Ich sehe das als schöne Ergänzung zu diesem Artikel hier.
    @magicklopfer: Da kannst du ja fast schon ein TK Museum eröffnen! Dabei hatte ich gedacht, dass ich schon genug Formen und Macharten kenne und vorstelle, aber du hast mich eines Besseren belehrt. Da bin und bleibe ich echt Anfänger und Amateur

  • magicklopfer -

    Neben der Benutzung zum Teppichklopfen ist der Ausklopfer in der Vielfältigkeit seiner Erscheinungsform ein abwechslungsreiches Instrument beim Spanking. Mit Erscheinungsform meine ich die ca. 50 verschiedenen Ausführungen des Klopfers. Habe selbst über 100 Klopfer und jeder hinterläßt seine eigene Spur. Klopfer ist eben nicht gleich Klopfer....aber eine schöne Erfahrung!

  • led2 -

    nie kennen gelernt, ich gehöre zu der Minderheit, der er nichts bedeutet. Gelber Phillip oder Kochlöffel (der aus Plastik, der unkaputtbare, der so höllisch schön zieht)

  • kakadu3012 -

    Den Teppichklopfer kenne ich zugenüge! Kriegte ihn immer auf den nackten Arsch, aber wie!
    Meistens über den Sessel gelegt!
    Wer kennt das auch und möchte sich austauschen?

    zoomzoom3012@web.de

    LG

    • Buddysch -

      Ohja, der zieht gewaltig auf dem nackten. Meine Frau läßt es mich alle 6-8 Wochen spüren. Je nachdem ,was ich mir geleistet habe. Kaum sind die alten Spuren weg,gibt es schon wieder die Frischen.Habe danach immer 2-3 Tage Sitzschwierigkeiten. Von den verschiedenen Farben,die nächsten Wochen, ganz abzusehen.

  • habsverdient -

    Habe es wirklich nicht so leicht gehabt,wenn ich so zurück denke,
    wo ich noch jünger war ob von meiner Mutter oder ihre mal früheren besten Freundin habe ich es von ihr richtig gekriegt,
    aber mit einem Teppichklopfer habe ich es nie gekriegt,
    aber dafür hab ich es mit anderen Sachen gekriegt auf den nackten Arsch von ihr!

    • Yolandi -

      Was nicht ist kann ja noch werden :)

    • habsverdient -

      lol lol lol

      Da mit es zu kriegen,
      zb.als Kind versetzt von FF,als Mütter,so wie die es meinen nit (blau u . blutig ),hätte wirklich Respekt davor,auf den nackten Arsch vielleicht noch gefesselt u.fixiert,weiß nit,hab es ja wirklich nicht anders verdient vielleicht...??????

      Mit Hausarrest vielleicht!!!

      lol lol lol

  • Timo -

    Den Teppichklopfer habe ich einmal von meiner Tante mit meinem Cousin zusammen erlebt. Zieht höllisch durch und hinterlässt richtig Spuren bis an die Oberschenkel :(