Ist das BDSM oder kann das weg?

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  • Pseudo-Objektivität
    Nein! Ich möchte niemanden den Spass
    an angeblichem oder tatsächlichem Wissen
    vermiesen. Doch ich gönne mir meine eigene
    Sichtweise dazu
    Nein! Mir hat es nie viel gegeben oder gebracht. Dieses ultimativen "Hintergrundwissen" dass man angeblich haben muss, bevor.... ginge es um das was einige Sprecher, oder sogar die Mehrheiten der "offiziellen Bandbreite" ständig verkünden. Oh ja: natürlich hat es sich wie weiterer passender Puzzelstein im grossen Bild angefühlt als ein mir sehr sympathisches weibliches Mitglied meines Ursprungsforums in dessen Lexikon den Begriff "Subdrop" einfügte, der mir das "Down"in mir nach sehr intensiven Sessions einfach anhand der logischen Vorgänge der Hirnchemie erklärte. Doch hat sich dadurch etwas verändert? Nein. Das Abtauchen in Macht -Ohnmacht lässt mich noch immer nicht weich landen solang der entsprechende Partner dazu fehlt.

    Sind es solche kleinen Fundstücke tatsächlich Wert sich allgemein zu Wissen verplichten zu lassen dass es so gar nicht geben kann, aus Halbwahrheiten besteht, und Grossteils einfach erfunden ist, zu dem niemand um mich und auch ich selbst nicht einen Bezug haben. Einzig und allein deshalb weil dieser Gedanke an den roten Po mich nicht mehr schlafen lässt und nur damit ich" mitreden" kann? Mich haben noch nie Anleitungen interessiert die mich lehren sollen" richtig" zu schlagen. Und um solche Regeln festzuschreiben oder überhaupt zu verbreiten (am besten noch ungelesen) fehlt mir nicht nur der Bezug auch die Überzeugung und der Grössenwahn das alles auch vertreten zu wollen. (Faszinierend allerdings finde ich jeden der sich mit solchen Themen wirklich beschäftigt,ohne sie gleichzeitig allen und der Welt erklären zu wollen. Die eigene Begeisterung und Leidenschaft vermitteln doch viel mehr. Und geht es uns allem nicht eigentlich um nichts anderes? ) Und nun habe ich doch tatsächlich und ausgerechnet in einem Lexikon den Begriff gefunden der erklärt was mich unbewusst nie in diese Informationssucht hat stürzen lassen: Pseudo-Objektivität!!!

    BDSM im Lexikon der Liebe
    Warum die Erweiterung auf BDSM-Themen?
    Themen aus dem Umfeld von sogenanntem BDSM, auch als S/M, D/S oder „Sadomaso“ genannt, wurden hier bislang zurückhaltend behandelt. Wir haben diese Zurückhaltung aus zwei Gründen aufgegeben: Erstens wird die gesamte Szenerie des BDSM von Interessengruppen beherrscht, die sich die Definitionsrechte anmaßen. Dies führt dazu, dass auf diesem Gebiet alle voneinander abschreiben und dabei die kritische Distanz zum Thema vergessen.

    Zweitens ist seit der Veröffentlichung des Bestsellers.„50 Shades of Grey“ das Interesse an derartigen Aktivitäten gewachsen. Die Themen, die sich aus der Nachahmung und dem Nachspielen ergeben, werden aber kaum behandelt, sodass informationshungrige.Leserinnen und Leser auf die kontroversen Betrachtungsweisen der Szenen angewiesen sind, die zur Veröffentlichung gelangen. Dies halten wir für kontraproduktiv. Menschen, die ihre Lust mit
    entsprechenden Aktivitäten steigern wollen, sollten wissen, worauf sie sich einlassen und welche Chancen und Risiken sie dabei haben.

    Noch haben stecken unsere Informationen dazu in den Anfängen, aber wir werden weiter daran arbeiten und versuchen, Sie menschengerecht darüber zu informieren.
    Es ist nicht irgendein Lexikon. Es nennt sich Lexikon der Lust. Oder Lexikon der Liebe. Man kann quasi momentan zusehen wie es wächst und sich Einträge füllen. Auch Themen die unsere gemeinsamen Thema betreffen sind (vielleicht für manche ein Dorn im Auge) zum Teil aufgeführten. Zum Thema Objektivität stellt sich dieses Sammelwerk wie folgt vor:

    Objektivität


    Angeblich sind Online-Lexika „objektiv“ –so jedenfalls der Anspruch, den sie an sich selbst stellen. Dabei ist Objektivität ein sehr dehnbarer Begriff, denn kaum eine menschliche Regung kann anhand von „Sachverhalten“ beschreiben werden. Insofern kann es keine „Neutralität“ des jeweiligen Standpunkts geben. Die Sichtweise dieses Lexikons ist also nicht objektiv, und jeder versuch, sie objektiv zu gestalten, würde nur zu neuen Verfälschungen und Irrtümern führen.

    Weg mit der Pseudo-Objektivität
    Die Autoren dieses Werkes wehren sich auch dagegen, wissenschaftliche Standards zu akzeptieren, ständig „Quellen“ als „Beweise“ zu zitieren und was dergleichen entspricht. Statt objektiver zu werden, wird damit nur eine Pseudo-Objektivität erzeugt, die der Meinung einzelner Gruppierungen oder Wissenschaftsrichtungen folgt. So werden beispielsweise in der Psychologie ständig neue Meinungen als Forschungsergebnisse verbreitet, deren Bestand fragwürdig ist. Auf dem Gebiet der reinen Ideologie sieht es noch schlimmer aus: Im Internet versuchen Gruppen, die eigenen Standpunkte gegenseitig zu verifizieren, sodass am Ende eine Pseudo-Realität entsteht. Von dieser Masche sind auch an sich seriöse Online-Lexika nicht frei.

    Wir, die Autoren, erkennen dies daran, weil wir seit über 10 Jahren an Lexika arbeiten und dabei erfahren müssen, wie schnell Begriffe sich wandeln oder vereinnahmt werden. Selbst „Weihnachten“ ist seit der Definition in Online-Lexika vollständig zu einem Christenfest geworden – der heidnische Charakter wird einfach weggeleugnet. Unsere Quellen – insbesondere rare historische Quellen - reichen weiter als bis in die hintersten Winkel des Internets. In diesem Sinne – erwarten Sie keine Objektivität, sondern eine geistreiche Auseinandersetzung mit den teils heiklen Themen, die hier behandelt werden.
    www.lexikonderlust.de
    Da mir mittlerweile persönlich die Sichtweisen des BDSM (1) zu wenig Spielraum für Interpretation lassen, finde ich ein Lexikon dass eben keinen Anspruch an sich selbst hat objektiv zu "lehren" sehr erfrischend.. Denn als solches mach es mir persönlich fast täglich Spass zu entdecken ob es etwas neues zu lesen gibt.

    Für alles was aus der offiziellen BDSM (1) -Ecke kommt wünsche ich mir dass wieder mehr Mut zur Persönlichkeit und Individiuellem nachwächst. Bis dahin viel Vergnügen egal wohin es den Einzelnen zieht und was auch immer die Seele beflügelt. Meistens ist es dann doch wie die Reise des Zahir der sein Glück da findet wo er angefangen hat es zu suchen. Nämlich bei sich selbst.

    (1) Bdsm laut Lexikon der Lust:

    klick

    BDSM ist eine Sammelbezeichnung für erotische Spielarten unterschiedlicher Art, die in drei Bereiche fallen:
    Bondage und Disziplin (Zucht) (BD)
    Domination und Submission ( DS )
    Sadismus und Masochismus (SM).
    Bei den Praktiken gibt es Überschneidungen, da die Aktivitäten der BDSM-Liebhaber ineinander übergehen. Auch bestimmte Materialfetische (Gummi, Lack, Leder) sowie Körperfetische (Haare, Füße, Brüste) werden oft unter dem Begriff subsumiert, aber auch Klinikspiele und Körperstrafen. Wegen der Unschärfe des Begriffs BDSM sollte er in seriösen Publikationen heute eigentlich nicht mehr verwendet werden -. er ist eher ein abgegriffenes Markenzeichen der Szene als eine erhellende Bezeichnung für ein Lexikon.

    Ausführlich - die Verwendung

    Das Wort BDSM wird (entgegen anders lautenden Lexika) in seriöser Literatur kaum noch verwendet. Wer darüber schreibt, verwendet entweder SM (Sadomasochistisch) oder bezeichnet die verwendete Praxis gleich genauer (Lederliebhaber, Gummifetischist, Schmerzliebhaber). Lediglich in der internen Literatur der Szene ist das Kürzel noch anerkannt. Dies liegt daran, dass der Interesenbereich der BDSM-Adepten heute von leichten Schlägen mit der Hand und Latexkleidung bis hin zu Folterinszenierungen reicht, die an der Grenze zur Verletzung der Menschenrechte liegen. Man sollte heute also genau beschreiben, wovon eigentlich die Rede ist.

    Das einzige, was man über BDSM verbindlich sagen kann: Die meisten Aktivitäten finden innerhalb von Rollenspielen statt, in denen einer der Beteiligten die Rolle des submissiven Partners übernimmt, der andere hingehen die dominante Rolle spielt. Dabei geht es sowohl um emotionale wie auch körperliche Reize, die in der normalen Lebensumgebung ansonsten nicht zu erhalten sind: Erniedrigungen, Schläge, Rückfall in die Kindheit oder Abhängigkeit sind einige von vielen Beispielen.

    Die BDSM-Szene selbst ist eine Subkultur, die sich berufen fühlt, sich eigene Gesetze zu geben. Dazu gehören auch die fragwürdigen „moralischen“ Prinzipien, (SSC und RACK) die im Grund nichts als Etiketten sind. Diese Szene darf nicht mit den BDSM-Praktiken gleichgesetzt werden, die im Alltag von Paaren ausgeführt werden.
    Da viele (wenn nicht die meisten) Praktiken von Ehefrauen und Freundinnen verweigert werden, hat sich für männliche BDSM-Liebhaber ein großer Markt von Dienstleistungen gebildet, die in sogenannten Domina-Studios angeboten werden.
    so einfach ist das? Nein? Dann freu ich mich darüber hier bald einen neuen Beitrag über das FÜR von ultimativem Hintergrundwissen zu lesen.

    Über den Autor

    Die Absicht, niemals zu täuschen, bringt uns in Gefahr, oft getäuscht zu werden.

    510 mal gelesen

Kommentare 3

  • Yolandi -

    Bin mal wieder bei dem Eintrag hier gelandet :D

  • Male70 -

    SSC halte ich persönlich nicht für ein fragwürdiges moralisches Prinzip.

    • Yolandi -

      Ooch... Mit der Prämisse dass es sich hierbei eben nicht um objektives fundamentales Grundwissen handeln will kann man ruhig mal drüber nachdenken. Ob es nun tatsächlich ein "moralisches Prinzip" oder doch eher einfach nur eine Etikette ist mag der einzelnen für sich entscheiden. Für mich stellt es keine Besonderheit dar. Mal angesehen von stink normalen Sex bevorzuge ich in jeden Bereich im Leben SCC. Dass jemand bewusst von RACK gesprochen hat ist mir gegenüber nur einmal passiert. Das war einfach nur ein Verschleiern einer echten Ausschreitung. Wie praktisch für alles den passenden Begriff zu haben.

      Und nicht jeder der sich gern den Po versohlen lässt ist angewiesen auf diese ganzen Definition einer Subkultur die das ganze Thema in Wirklichkeit auch nur aus ihrer beengten Sicht darstellt, dies aber vergisst zu ihren ganzen Regeln zu erwähnen.

      Mag auch sein dass mir persönlich der Geist dafür verloren gegangen ist ; habe nix dagegen wenn ich nen Sinn drin finde oder etwas das mir plausibel macht wozu das ganze gut ist.