Meine Jugenderinnerungen Teil 3 1.0.0

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thomasbraces -

NEU!!! NEU!!! Teil 3... mein Vater so wütend wie noch nie und zum 1. mal bekomme ich Prügel...

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Meine Jugenderinnerungen Teil 3

Mein Block mit all meinen Geschichten

Nachdem ich nun meine Teile 1+2 überarbeitet hatte, heute eine neue Folge meiner Reihe Jugenderinnerungen.
Jetzt wird es richtig ernst, ich mache meinen Vater sehr wütend und lerne ihn von einer neuen Seite kennen... zum ersten mal gibt es auch Prügel und es zeichnet sich ab: ab jetzt ist es vorbei mit nur lustig!!!
Freue mich auf einen Besuch in meinem Blog und auch auf eure Kommetare- hier oder im Block...
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  • thomasbraces -

    Tja und das ist manchmal so mein Thema wenn ich zurüch blicke: nicht erforderlicher Drill ist unnütz, war die/meine Erziehung so sinnvoll? Fakt ist: ich wurde dann besser in der Schule, habe sogar mein Abi gut gemacht (was damals glaube ich keiner glaubte) und auch später... eher alles im grünen Bereich. Dafür wurde ich aber wie du schreibst gedrillt... und wie. Frage ob ich mit weniger Drill auch erfolgreich gewesen wäre oder ob ich eben genau das gebraucht habe???? Und was blieb dadurch für mich als Kind/Jugendlicher auf der Strecke (persönliche Freiheiten und Entfaltungsmöglichkeiten z.B.), was habe ich aber auch dadurch gewonnen wie meine musische Erziehung oder daß ich auch heute noch caritativ tätig bin, Dinge die ich in meiner "Drillzeit" gelernt habe... gar nicht so einfach da immer die richtige Antwort zu finden...

  • Christian -

    Wie ich schon sagte, eine gewisse Reihenfolge von Notwendigkeiten vor Vergnügen, Hilfestellung durch (auch kontrollierende) Unterstützung, Beschränkungen im Rahmen des Erforderlichen (Fernsehen hat eben ein relativ festes Ende, weil man am nächsten Tag ausgeschlafen sein muss) fand ich (zumindest im Rückblick) passend. Nicht erforderlichen Zwang/Drill hingegen finde ich unnütz.
    Ich habe sinnvolle Erziehung bekommen und auch praktiziert.

  • thomasbraces -

    Hallo Christian, danke für deinen Kommentar und ja interessante Erfahrungen so kann man dies auch nennen... bis zur 4. Klasse hätte ich mir diese Erfahrungen in meinen kühnsten Träumen so nicht vorstellen können, aber ja wie gesagt durchaus interessant wie man sich als Mensch wandeln und anpassen kann, wie ich dann damals tatsächlich gelernt habe zu parieren. Es ist auch eine interessante Erfahrung zu reflektieren wie man dabei auf seine Umwelt wirkte und eben auch umgekehrt... wenn ich also im Beisein Dritter aufs Wort ein Kommando ausführte, das mir meine Eltern gaben... oder automatisch ein festgelegtes Ritual befolgen z.B. zur festgesetzten Zeit sich umziehen und dann für den Rest der Familienfeier "ganz selbstverständlich" schon im Schlafanzug aufzukreuzen... das hat auf meine Umfeld gewirkt, Respekt und Bewunderung für meine Eltern und meine gute Erziehung so aufs Wort zu folgen,, dabei die anfängliche eigene Scham zu überwinden, diese Befehle oder Rituale vor anderen befolgen/zelebrieren zu müssen, den eigenen inneren Widerstand zu überwinden und die Dinge irgendwo für sich selbst als jetzt die Norm und die eigene Normalität zu akzeptieren und zu begreifen... ja das waren interessante Erfahrungen meinerseits....

    7Später als Eltern denke ich reflektiert man dann wieder; entweder erzieht man dann seine Kinder gearde anders weil man das Ganze als evtl. falsch empfand wie man selbst erzogen wurde oder eben genauso weil man den Erziehungsstil so als erfolgreich in Erinnerung hat... wie war das bei dir?


    Grüße

    Thomas

  • Christian -

    Sind zweifellos interessante Erfahrungen. So viel Zwang und Kontrolle ist zwar nicht meines, aber eine gewisse - individuell angepasste - Gewöhnung an "Aufgaben gleich nach dem Mittagessen", Unterstützung durch Abfragen, Kontrolle der Vorbereitung von Schularbeiten,... fand ich als Kind und als Vater sehr sinnvoll und hilfreich.