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Von Team,

Mädchen vom Straßenrand

 

Manche Mädchen haben echt Pech im Leben. Besonders, wenn sie aus einem Elternhaus kommen, aus dem man nur noch weglaufen kann. Das Tragische daran ist, dass ihr Weg danach eigentlich vorgezeichnet ist. Denn auf der Straße leben heißt, ganz unten zu sein. Dort wo der Dreck ist. Wo es ums nackte Überleben geht. Wo man die Tage nur noch im Drogennebel durchstehen kann. Und wo ein Mädchen gar keine andere Chance hat, als ihren Körper zu verkaufen, nur um den Hunger zu stillen.

  • Chris -

    Vielleicht noch ergänzend:

    Mit meinem Kommentar meinte ich, hier an dieser Stelle in diesem Forum hätte das von mommy's Girl beschriebene Szenario sicher keinen Platz gefunden.
    Auch ich bin gegen jede Form von Ausnutzung der Hilflosigkeit anderer, der Gewalt gegen Schutzbedürftige, der Unterdrückung gleich welcher Art.
    Dennoch unterscheide ich zwischen Fiktion und Realität und wenn die Geschichten von Wolfram Steffen durchaus Szenarien beschreibt welche so oder ähnlich vorkommen können, beschreibt seine sehr blumige und ausschmückende Sprache deutlich, dass die Geschichten der Phantasie eines Spankingbegeisterten entsprungen sind. Auch wenn ich die beschriebenen Handlungen im Realen ablehnen würde mag ich seine Schreibweise und gebe zu dass seine Geschichten Futter für mein Kopfkino sind.

  • mommy`s girl -

    Der Protagonist der Geschichte ist ja ein wahrer Menschenfreund (man beachte meine Ironie).

    Ich hab die Geschichte aus Interesse gelesen, weil ich mich in der letzten Zeit viel mit der Thematik Straßenprostitution beschäftigt hab, nachdem ich den Film "Monster" (2003) gesehen hab, aber leider ist auch die Entwicklung dieser Geschichte genauso wie die aller anderen Geschichten des Autors, nur diesmal noch unter dem Deckmantel, der Protagonist würde etwas "Gutes" tun. In Wirklichkeit wiederholt er nur ihr Trauma der körperlichen und sexuellen Gewalt, an das sie sich "ja eh schon gewöhnt hat".
    Wirklich etwas Gutes tun würde einer jungen Straßenprostituierten ein Mann (oder auch eine Frau....), der sich für sie als MENSCH interessiert, und nicht nur für ihren Körper. Der ihr ein FREUND ist. Der ihr hilft, Therapieangebote zu finden und wahrzunehmen, und beruflich etwas zu machen, wo sie nicht geschädigt, sondern gestärkt wird, und finanziell auf eigenen Beinen stehen kann. U.s.w. ….

    • Chris -

      Würde das jemand lesen wollen?

    • Yolandi -

      Es handelt sich in Wolframs Blog um Geschichten . :)

      Und Geschichten müssen sich nicht unbedingt an "moralischer Korrektheit" anlehnen. .. noch dazu dass Moral keiner einheitlichen Definition unterliegt.

      Innerhalb der Kunstfreiheit ist alles möglich. Da gibt es kein Richtig oder Falsch. Nur ein Gefallen oder ein Nichtgefallen .

      Ich liebe Ingrid Noll ... All ihre Darstellerinnen bringen in den Romanen ziemlich kaltblütig Männer um die Ecke .. ihre Schreibe ist aber immer so dass der geneigte Leser auf Seiten der Täterinnen mitfiebert .. die ja fast keine andere Wahl hatten als Grausames zu tun. :D .. und anschließend genüsslich Rotwein miteinander schlürfen.

      Spannend finde ich es immer wieder dass sich die einzelnen Sparten von Bdsmler in Sache Kopfkino objektiv nichts nehmen; aber immer wieder bei mit Unverständnis was die Kulissen des anderen betrifft reagieren. Dies ist keine Kritik meinerseits, sondern eine Feststellung dass eben jeder unterschiedliche Negativ-und Positiv-Auslöser in sich trägt.

      So finden manche die Sklavin und Dom-Bilder anschauen künstlerische Darstellungen von Ageplayern moralisch nicht vertretbar, und Ageplayer sehen meinetwegen D/s-Phantasien grenzwertig .

      Unterm Strich sitzen dann doch alle im selben Boot .. nur an verschiedenen Rudern. :)