Vertrauenssache

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    Es gibt 4 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Ron.

    • Vertrauenssache

      Eine Hand voll leckeres Vertrauen gefällig? Nur fragen Sie mich bitte nicht was da genau drin ist.
      Jeder möchte es besitzen, spüren. Der eine hat es im Angebot, der andere ist auf der grossen Suche danach, dem nächsten hat man es genommen. Das wohl mit am meisten umworbene Wort "Vertrauen". Zugegeben ; es hört sich sehr seriös und solide an. Man "setzt Vertrauen voraus", bietet seine "vertrauensvolle Hände", ect.... Ach ja ; und ehe ich s vergesse; natürlich ist Spanking "absolute Vertrauenssache".

      "Vertrauen" scheint also eine genormte Sache zu sein von der jeder ganz genau weiss was der andere dafür benötigt, bzw was man denn den oben genannten "nächsten", wodurch genommen hat. Kaum irgendwo liest man etwas davon was denn damit genau gemeint ist, was man für dieses schwere Wort bereit ist zu geben, bzw was man mindestens vom anderen verlangt damit das Suchen ein Ende hat. Rückfragen gibt es keine. Das Wort "Vertrauen" schluckt jeder genau wie die viel zu fette Bockwurst in der Mittagspause..

      Um mal bei meiner persönlichen Sicht zu bleiben: ist "Vertrauen" ein Wort das schön klingt und dass ähnlich oft wie "Liebe", "Freundschaft" missbraucht wird. Es geht unheimlich leicht von den Lippen, es ziert so schön aufgewärmte Texte, und man darf sich damit kurze Zeit fühlen als geht es um etwas Grosses, etwas Bedeutendes. Aber mehr ist nicht erkennbar. Mehr wird einfach nicht Preis gegeben. Also alles nur dahingesagt. Ähnlich wie die alltäglich Floskel "wie geht s Dir?".
      • Oder was meint Ihr dazu? Könnt Ihr mal beschreiben was ihr so anzubieten habt, bzw was ihr braucht wenn dieses noble Wort "Vertrauen" mehr aussagen soll als ein paar wohl klingende Buchstaben. ?
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      Die Absicht, niemals zu täuschen, bringt uns in Gefahr, oft getäuscht zu werden.
    • Vertrauen ist für mich eine Momentaufnahme mit kurzer bis mittlerer Haltbarkeit aber niemals absolut. Vertrauen ist immer dort angesagt, wo umfangreiche AGBs fehlen und keine Seite Lust daran hat sie niederzuschreiben und festzulegen.
      Andererseits kann man mit Vertrauensverlust theatralisch Sachen beenden für die man sonst keine vernünftigen Argumente findet.
    • Ron schrieb:

      Vertrauen ist immer dort angesagt, wo umfangreiche AGBs fehlen und keine Seite Lust daran hat sie niederzuschreiben und festzulegen.
      muss man das denn ständig? AGBs, Sichtweisen erörtern, Regeln aufstellen, erklären dass man mit Messer und Gabel isst, niemanden tötet und dass man keine kleinen Kinder isst. ?? Ganz ehrlich: ich würde wahnsinnig dabei werden.

      Ich möchte bitte von Normalitäten ausgehn dürfen und sie nicht fest schreiben müssen.

      Sich persönliche Eigenheiten mitzuteilen zu können ist etwas anderes. Für mich fängt genau da das Vertrauen an.
      Die Absicht, niemals zu täuschen, bringt uns in Gefahr, oft getäuscht zu werden.
    • Yolandi schrieb:

      Ach ja ; und ehe ich s vergesse; natürlich ist Spanking "absolute Vertrauenssache".
      … und jetzt macht der Kerl schon wieder ein 'altes Fass' auf ...
      Vertrauen, und ich beziehe mich jetzt hier auf 'unsere Passion' (kann natürlich auch übertragen werden), ist für mich ein rein subjektives Gefühl. Und das wird von Hirn, Herz und Bauchgefühl gesteuert. Wir merken es doch schon an z,B. den Beiträgen - sind die 'Gut', können wir uns damit identifizieren, …
      Dann wird der andere interessant, vielleicht sieht man sich - dann noch der erste, persönliche Eindruck und ein 'gutes Gefühl' stellt sich ein (oder auch nicht) … das 'Vertrauen' entsteht und/oder wächst. Und dann beginnt man Dinge von sich Preis zu geben und zeigt damit, wie viel Vertrauen man hat.
      Ich persönlich gehe mit dem Wort sehr vorsichtig und überlegt um, bin eher vorsichtig und weiß es zu schätzen, wenn mir jemand 'Vertrauen' entgegenbringt.
    • Mir ist ein Mensch, der mir nicht vertraut, schlagartig unsymphatisch. Ich gehe dann sofort auf Distanz und unternehme von meiner Seite nichts mehr, um Vertrauen zu erwecken.
      Auf Spanking bezogen bedeutet das: Wenn mir jemand zu viele Fragen stellt, dann war es das für mich. Ich stelle meinerseits auch wenig Fragen und schon gar nicht Thema bezogene. Ich höre zu. Üblicherweise erzählt jemand davon, was ihm/ihr wichtig ist. Da erfahre Dinge, an die ich sonst nicht gedacht hätte und schon gar nicht danach gefragt hätte.