Die dunkle Seite des Mondes

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Monika.

    • Die dunkle Seite des Mondes

      angeregt durch einen Buchtitel.. .
      Die dunkle Seite des Mondes,
      ein jeder von uns trägt sie mit sich herum, die meisten halten sie verborgen, aus Schüchternheit, Angst vor Mißbilligung, Furcht vorm Anderssein. Es ginge uns sicher besser, ein jeder würde diese Seite als Teil seines Seins anerkennen, annehmen und der Sonne zuwenden sodass er in seiner Vollkommenheit strahlen kann.
      Ich habe inzwischen erkannt, nicht unvollkommen zu sein wenn ich Gelüste habe, die jener Norm nicht entsprechen, die uns vorlebt, Heiligabend in die Kirche zu gehen, obwohl wir das ganze Jahr nicht an Gott denken. Ich sehe mich nicht als unnormal, wenn ich das Bedürfnis habe, mit Schmerzen auf meinem Körper die Last meiner Seele zu nehmen, und es ist mir nicht peinlich zuzugeben, dass es mir gefällt einen dargebotenen Hintern mit Stock oder Riemen zu züchtigen wenn ich weiß dass seine Besitzerin eine gewisse Vorliebe mit mir teilt.
      Stolz drehe ich die dunkle Seite meines Mondes ins Licht, ein Teil von mir, ein kleiner Teil meines Universums, gern bereit per Anhalter durch die Vielfalt der Galaxis zu reisen oder fremdes Leben auf meiner Reise kennenzulernen.
    • Hallo Chris,
      das sind ja ein paar ganz wunderbare Gedanken die uns da schenkst . Im Gegensatz zu "Per Anhalter durch die Galaxis" kenne ich das Buch "die dunkle Seite des Mondes" nicht . .. hab mir aber eben mal die Handlung zusammengegoogelt.. 8)

      Ich finde unsere Neigung gar nicht dunkel .. von daher gefällt mir dieser Teil

      Chris schrieb:

      Stolz drehe ich die dunkle Seite meines Mondes ins Licht, ein Teil von mir, ein kleiner Teil meines Universums, gern bereit per Anhalter durch die Vielfalt der Galaxis zu reisen oder fremdes Leben auf meiner Reise kennenzulernen.
      am besten. :winken: :)
      Die Absicht, niemals zu täuschen, bringt uns in Gefahr, oft getäuscht zu werden.
    • Hallo Yolandi,
      ich finde es schön dass dir mein Beitrag gefällt. Auch ich betrachte unsere Neigung nicht als dunkel, sie auf der dunklen Seite aufzubewahren auch nicht als falsch an, sondern als Selbstschutz, nicht immer und vor jedem ist es angebracht sein ganzes Ich auszubreiten.
      Das Kind versteckt die Süßigkeiten, der Teenager die „Schmuddelheftchen" (im Zeitalter des Internets sicher nicht mehr) und der Erwachsene seine Wünsche und Träume.
      Die dunkle Seite ist ein Rückzugsraum, der uns Sicherheit gibt, nur sollten wir es uns dort nicht zu bequem machen, nur noch träumen statt zu leben, sondern erkennen wann Zeit und Gelegenheit ist, diese Seite ins rechte Licht zu drehen, uns von falscher Moral befreien und uns und unseren Wünschen treu sein, um unserer Seelen willen.
    • Erst jetzt gelesen und doch muss ich Antworten. Nein. Stimmt so nicht. Ich darf Antworten.

      Selbstfindung. Das Lernen sich zu sein. Sich zu Akzeptieren. Ich sehe das als Einfach. Weil ich niemanden habe der danach "Ungeschützt" ist. Ich muss keine Rücksicht auf Irgend jemanden Nehmen.
      Es Ginge uns schon Besser wenn wir diese Angst nicht haben müssten. Zumindest wäre das zu sich stehen Einfacher.
    • Da Magst du Recht haben Chris. Unter niemanden Schützen zu müssen oder auf niemanden Rücksicht Nehmen. Da habe ich eben die Enge Familie Gemeint. Freunde und Bekannte habe ich dabei ausgeschlossen.

      Ich Versuche jetzt mal Fremdbild, Mut und Angst vor sich selber zu Interpretieren.
      Fremdbild: Ob man Überhaupt ein Femdbild von sich haben sollte? Ich Denke Nein.

      Chris schrieb:

      Heiligabend in die Kirche zu gehen, obwohl wir das ganze Jahr nicht an Gott denken.
      Sich dem nicht Stellen ist doch das Beispiel. Hier haben wir "unser Fremdbild".
      ( Um das Näher zu Erklären und auch auf mein "PersönlichesFremdbild" eingehen zu können werde ich ein neues Thema Eröffnen. )
      Auf unsere Szene Bezogen ist Dieses Fremdbild nur Logisch.
      Hier Mischen sich doch Mut und Angst. Mut denen gegenüber an welche wir uns Wenden.
      Angst davor zu viel von unserem eigenen "Fremdbild" Zeigen zu können. Aber doch den Mut zu haben es zu sagen. Oder zu Erwähnen? (Also Andeutungen darüber machen.)
      Da Stellt sich dann doch die Frage.( Hobby Bezogen jetzt.) Wem Erzähle ich so was. Und wie viel Mut Brauche ich um eben diese Angst des Verlustes einer Freundschaft zu Riskieren?
      Kommt da nicht auch der Selbstschutzt dazu? Der ist keinesfalls zu Unterschätzen.
      Hier habe ich aber Positive Eindrücke. Und habe immer wieder gehört. Okay. Dann eben. Ist ja deine Sache. Tu was du nicht Lassen kannst.
      Nur Reagieren eben nicht alle so. ( Und bei mir Wissen nur sehr wenige was ich auch noch als Hobby Betrteibe.)
      Vorsicht und Selbstschutz ist Sicher immer gut und Angebracht. Auch sehe ich darin kein "Fremdbild". Wir Wissen es ja und uns ist diese "Dunkle Seite" in uns Bekannt.
    • Das Fremdbild ist die Summer aller Wahrnehmungen, Gefühle und Erwartungen, die Dritte von winwm haben. Das von mir als Angst beschiebene Gefühl vor dem Selbstbild geht in Richtung Scham... "was denken die Anderen über rmich?" Ich weiß nicht genau ob du das darunter verstanden hast?
      Das lösen von dieser Denkweise ist sicher schwierig, vor allem wenn man wie du beschrioeben hast, das Gefühl oder die Gewissheit hat andere schützen zu wollen oder zu müssen, aber es ist ein befreiendes Gefühl wenn man Menschen an seiner Seite hat die einem helfen es zu schaffen und dann die beschriebene dunkle Seite annehmen und zeigen zu können - ähnlich wie zum Beispiel Homophile nach ihrem Outing.
      Im übrigen sagt die Psychologie dass andere wesentlich weniger über unser Tun und Handeln nachdenken als wir glauben dass sie es tun, solange sie nicht persönlich davon betroffen /beinträchtigt sind.
    • Mir fällt zu dem Thema Folgendes ein:

      Wenn es mir gelingt, mich selbst vollkommen von Herzen anzunehmen, wird es mir egal sein, was Andere über mich denken (mit Ausnahme meiner Eltern; vor Denen werde ich mich wohl nie mit meiner Ageplayneigung outen....).

      Und auf dem Weg dorthin befinde ich mich.
      Dieser Weg verläuft bei Jedem anders.
      "SIE kommandieren Uniformen; ICH versuche, Mädchen zu erziehen."
      (aus dem Film "Mädchen in Uniform, 1958)
    • Chris schrieb:

      Das Fremdbild ist die Summer aller Wahrnehmungen, Gefühle und Erwartungen, die Dritte von winwm haben. Das von mir als Angst beschiebene Gefühl vor dem Selbstbild geht in Richtung Scham... "was denken die Anderen über rmich?" Ich weiß nicht genau ob du das darunter verstanden hast?
      Das habe ich schon auch so Verstanden. Zumindest habe ich Scham auch unter Fremdbild gesehen. ( Reproduziert dann auf sich Selber.) Es ist auch nur Logisch dass du gerade bei dem Thema Ageplay ein Scham Gefühl zeigst. Weil es eben nicht Normal ist so ein Hobby zu Betreiben. Zummindest nicht in der gesammt-Gesellschaft.
      Es ist ja auch genau dieses Denken der anderen über mich welches solche Gefühle Auslöst. Und hier kommt es ja darauf an auf wenn muss man Rücksicht Nehmen.
      Da ich aber auch diese Konsequenz ausgeschaltet habe, ausschalten konnte ( Meine Eltern Leben beide nicht mehr.) Kontakte/Freunde habe ich eher wenige und auf den einen Ausserhalb der Szene habe ich mir gesagt. Im Schlimstenfall eben nicht mehr. Es ist und war für mich Selbstfindung. ( Auf das Hobby Spanking gesehen.) Und auf die Transition habe ich das dann Übertragen.)
      Bei den Brüdern hatte ich schon Gewusst sie würden das Offen sehen. Dass du bei den Eltern das nicht auch Umsetzen kannst ist nur Logisch. Ageplay oder irgendwelche anderen Dinge aus dem SM Bereich sind eben nach wie vor die "Schwarze" Seite der Menschheit und nicht Saloonfähige Themen.


      Neugierige schrieb:

      Wenn es mir gelingt, mich selbst vollkommen von Herzen anzunehmen, wird es mir egal sein, was Andere über mich denken
      Das ist Sicher ein muss. Sich Selber annehmen zu können ist wichtige Voraussetzung für "Abartige" Dinge.
      Frage dich doch auch mal. Wie Abartig bin ich? Bist du es wirklich? Ist dieses Abartige nur eine Gesellschaftliche Norm? Gelten gesellschaftliche Normen für alle und alles?
      Ich Denke NEIN. Denn auch diese Community ist Gesellschaft. Hier bist du "Normalisiert". Draussen nicht. Sich damit abzufinden scheint Schwer zu sein. Und könnte dir dann auch die Frage Bringen. Wie Normal ist die Geseelschaft? Ist das was ich will nicht auch ein Verlangen vieler? Ein Wunsch den sie sich nicht Erfüllen wollen/können weil eben diese "Gesellschaftliche Norm" es nicht zulässt. Über den Eigenen Schatten Springen. Zu Schauen was will ich und warum soll ich nicht mein Ding, mein Spiel Leben dürfen? Ich bin so Normal wie alle anderen auch.
      Selbstfindung ist Logisch auch das Eingestehen wie oder was man ist und sein Will. Und was ist mit dem Natürlich sein? Ist es uns nicht irgendwie Angeboren SMler zu sein? Oder haben wir gesagt wir wollen das? Klingt nach Krankhaft. Auch das ist es nicht. Alles angeborene ist ja nicht Zwingend Krankhaft. Jemand der Studieren kann müsste ja sonst genau so Krankhaft sein wie jenige die das nicht können. Also haben wir doch ein Talent welches nicht alle haben. Und somit ist das Wort Selbstfindung mit Selbsteinsicht gekoppelt. Du stehst zu deinem Talent hast dich Selber gefunden. In die Welt Hinaus Tragen musst du das ja auch nicht. Hinz und Kunz wird das wenig Interessieren weil sie es unter anderem nicht kennen. (Und womöglich auch nicht Verstehen wollen.) Und Leben kannst du dieses Talent ja auch in Foren wie dem Hier. Weiss es jemand dann ist dem so. Und da du schon damit Lebst wird es zu seinem Problem sich mit dir zu Unterhalten und dich als Freund zu Akzeptieren. Hier kommt dann SEINE Selbstfindung.
      Mit einer Hetero Person kannst du eh kaum Spielen. Aber dessen Freund sein geht doch gut und ist bei beiderseitiger Akzepanz kein Problem.
      Wobei das Wort Problem dann auf Seiten der Befreundeten Person Liegt.

      Ich Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Selbstfindung und Verwirklichung.